Den Hund alleine lassen

Den Hund alleine lassen

Instinktiv bemüht sich ein Welpe immer bei seinem Rudel zu bleiben, um ja nicht isoliert oder aufgegeben zu werden. Der Welpe spürt auch verschiedene Stimmungsschwankungen sofort und reagiert auch darauf. Obwohl sie noch klein und schwach sind, sollte man sie ernst nehmen und nicht versuchen sie zu überlisten.

In der Nacht wird der neue Welpe auch versuchen beim Besitzer zu sein. Man sollte nicht schimpfen, denn dies zeigt, dass eine gewisse Bindung bereits besteht. Stattdessen sollte der Hund ruhig auf seinen Platz wieder zurückgesetzt werden. Diese erste Nacht ist für Besitzer und Hund wichtig und entscheidend, hat aber keinen Einfluss auf das Alleinebleiben zu Hause.

Schlaf- und Warteplätze einrichten

Der Besitzer kann in Ruhe sich daran machen seinen Welpen alleine zu lassen. Am Besten bereitet er dem Welpen in jedem Raum in dem sich der Welpe aufhält einen Schlaf- und Warteplatz der für den Hund weich, geschützt und einladend ist. Nun sollte der Besitzer jede Gelegenheit nützen den Welpen zu liebkosen, wenn er sich auf diesen Plätzen befindet. Nette Worte, Spielzeug und kleine Spielchen unterstützen das Liebkosen. Dadurch erhalten diese Plätze eine liebevolle und positive Atmosphäre für den Hund. Der Besitzer kann diesen Plätzen dann bald einen Namen, wie z.B. Bett, geben. Dieser sollte er so oft wie möglich vor dem Welpen mit einer freundlichen Stimme verwenden, damit der Welpe bald lernt bei diesem Namen auf seinen Warteplatz zu gehen.

Abschied und Rückkehrritual

Jetzt kann man damit beginnen den Raum in unregelmäßigen Abständen zu verlassen ohne Abschiedsworte aber ruhig und entschieden. Sollte der Welpe folgen, kann man ihn mit einer freundlichen und ruhigen Stimme auf seinen Platz zurückweisen. Besonders wenn der Welpe döst, also nicht wirklich schläft, ist es vorteilhaft den Raum zu verlassen. Diesen Schritt sollte der Besitzer geduldig wiederholen bis der Hund auf seinem Platz bleibt. Als nächsten und letzten Schritt kann man ein Begrüßungsritual starten, dass man bei der Rückkehr immer wiederholt, wie z.B. mit dem Hund spielen.

Das Alleine sein und die Rückkehr des Besitzers werden bald ein normaler und nicht angsterregender Teil des Alltags für den Hund. Er weiß, dass er nicht ausgestoßen wird sondern nur einige Zeit alleine ist und bald von seinem Besitzer liebevoll begrüßt wird.

Erstellungsdatum: 04.10.2002

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