Ergänzungsfutter für Haustiere

In der Aprilausgabe der Zeitschrift "Konsument" ist ein Test über Ergänzungsfutter für Haustiere zu finden.

Laut dem VKI wird in Österreich mehr als 400 Millionen Euro jedes Jahr für Haustierfutter ausgegeben. Ein Großteil davon wird für Fertigfutter für Hunde und Katzen ausgegeben.

"Viele dieser Alleinfuttermittel enthalten bereits einen hohen Anteil an Kalzium, Phosphor oder Vitamin A, wie vergangene VKI-Tests zeigten. Werden hier noch zusätzlich und unreflektiert Präparate zugeführt, kann es leicht zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommen." so Angela Tichy.

Gesundheitlichen Beeinträchtigungen bei unkontrollierter Abgabe möglich

Zu viel Kalzium beispielsweise verhindert die Aufnahme von Zink oder stellt bei jungen Hunden großer Hunderassen ein Risiko in der Entwicklung des Knochenbaus dar. Zu viel Vitamin A dagegen kann Skelettverformungen bei Katzen bewirken und eine Überdosierung bei Phosphor fördert sowohl bei Hunden als auch bei Katzen die Bildung von Harnsteinen.

Nahrungsergänzung

Bei den Nahrungsergänzung für das Tierfutter handelt es sich dabei meistens um Vitamin- und Mineralstoffmischungen oder Mischungen von Spurenelementen. Die Hersteller raten dazu, ihre Produkte bei Stress, während des Wachstums oder auch im Fall von Trächtigkeit zuzufüttern. Laut VKI-Expertin Angela Tichy klingt dies zwar plausibel, aber bei einer ausgewogenen und den Lebensphasen angepassten Ernährung resultieren solche Belastungen nicht automatisch in einer Unterversorgung.

Ergänzungsbedarf notwendig?

Wenn das Haustier fit und gesund und mit einem Alleinfuttermittel gefüttert wird, besteht keinerlei Ergänzungsbedarf. Komme es dagegen zu einer Änderung des Verhaltens, zu Haarausfall oder einer Leistungsminderung, sei ein Besuch beim Tierarzt der bessere Weg. Nur der Arzt kann feststellen, ob die Symptome tatsächlich auf eine mangelhafte Ernährung zurückzuführen sind. Falls dies beim Vierbeiner sein sollte, wird der Tierarzt dann auch eine bedarfsgerechte Dosierung des notwendigen Ergänzungsfutters festlegen.

Quelle: www.konsument.at/cs/Satellite?pagename=Konsument/MagazinArtikel/Detail&cid=318893840533

Erstellungsdatum: 05.04.2015

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