Flirten: Auf den Hund gekommen

Flirten: Auf den Hund gekommen

Der Hund ist mehr als nur Freund und Begleiter: Hundehalter werden nicht nur deutlich mehr in Gespräche verwickelt als Menschen ohne Hund, auch als Flirtmedium eignet sich das älteste Haustier in besonderer Weise.

Hunde erleichtern Kontaktaufnahme beim Flirten

Seine Ungezwungenheit erleichtert die Kontaktaufnahme, als Ausweis der Persönlichkeit des Besitzers ermöglicht er eine bessere Einschätzung des Gegenübers, und sein unkalkulierbares Eigenleben bietet immer Stoff für interessante, „unverfängliche“ Gespräche, die für den Beginn eines Flirts unverzichtbar sind.

Die hohe Kunst des Flirtens wird in unserem Alltag immer schwieriger, denn es gilt, in der Partnersuche romantisch-verklärte Wunschvorstellungen nach einer Traumfrau oder einem Traumprinzen mit der herrschenden Freizügigkeit und der schnellen Bedürfnisbefriedigung unserer Alltagskultur zu verbinden. Der Flirt verlangt eine Vermittlungsleistung zwischen Romantik und „Tatkraft“.

Neue Flirtmedien wie Kontaktanzeigen oder Singlepartys haben eher die schnelle Bedürfnisbefriedigung im Fokus – die Romantik bleibt da eher auf der Strecke.

Vierbeiner als Flirtmedium

Der Hund jedoch verbindet die beiden Seiten und erleichtert damit den Flirt: Die hohen Anforderungen an komplizierte und zum Teil beängstigende Flirtrahmen wie Partys und Diskobesuche und die mühsame Suche nach einem gemeinsamen Thema werden vom Hund einfach ignoriert: Er sucht von sich aus ungezwungen den Kontakt, macht sich selbst als „Flirtmedium“ zum Thema und zeigt auch Verhaltensweisen, zu denen man sich selbst nicht trauen würde.

Kennenlernen

Andererseits besteht zwischen Hund und Halter meistens eine tiefe und spürbare emotionale Beziehung, die auch romantischen Gefühlen bei einem Flirt einen Platz zuweisen. Durch diese intime Verbindung stellt der Hund auch eine Art „Alter Ego“ des Halters dar und erleichtert das Kennenlernen.

Der Umgang mit dem Hund und das Verhalten des Tieres selbst zeigt dem Flirtpartner Sehnsüchte und Entwicklungswünsche des Gegenübers. Im Gespräch lassen sich dann über den Hund leichter die Fragen einbringen, die für die Partnersuche wichtig sind: Alleinlebend? Partner? Kinder?

Doch auch über diese Fragen hinaus hat das Medium Hund ein interessantes Eigenleben, das sich sowohl zum (vorläufigen) Hauptthema als auch gut zum Spiel mit Doppeldeutigkeiten machen lässt: Man spricht über den Hund und gleichzeitig über die sich anbahnende Beziehung zum Gegenüber: Das macht es auch einfacher, zum Eigentlichen des Flirts zu kommen und den Hund in den Hintergrund treten zu lassen

Quelle: Rheingold Institut

Erstellungsdatum: 30.09.2003

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