Hunde richtig belohnen

Zwei Hunde

Hunde richtig belohnen

Die Belohnung oder Bestärkung des erwünschten Verhaltens ist die effektivste Art, Verhalten zu beeinflussen – und darüber hinaus auch noch nebenwirkungsfrei und fehlertolerant! Und – mal ganz ehrlich: In welchen Bereichen sind wir Menschen denn mit mehr Engagement bei der Sache? Bei den Dingen, die wir gerne tun oder in den Bereichen, die wir als lästige Pflicht erledigen müssen, weil es unangenehme Konsequenzen mit sich bringt, wenn wir uns nicht darum kümmern? ;-)

Das Prinzip funktioniert bei unserem Hund (wie bei allen anderen Lebewesen auch) so. Belohnen wir das erwünschte Verhalten, wird er es wieder zeigen – schließlich hat sich das für ihn bezahlt gemacht. Bestärkt wird mit dem, was den Hund wirklich interessiert. Bei unseren Hunden sind das in aller Regel schmackhafte Leckereien. Diese werden dann “primäre Bestärker” genannt. Aber auch Spielzeug, das Spiel mit einem anderen Hund, oder einfach nur Buddeln, sind alles Dinge, die primäre Bestärker sind, wenn sie denn eurem Hund Spaß machen.

“Positive Verstärkung”: Der Hund bekommt etwas Erwünschtes für richtiges Verhalten.

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Fährtenarbeit – Erste Schritte mit dem Junghund

Was Fährtenarbeit eigentlich ist und worum es geht, habt ihr im letzten Teil bereits lesen können. Heute möchte ich euch erklären, wie ich mit meinen Hunden die ersten Schritte in der Fährtenarbeit gemacht habe. Das hier soll nur eine Anregung sein, den individuellen Weg für seinen Hund muss jeder selber finden.

A´crash vom Adlernest bei der Fährtenarbeit

A'Crash vom Adlernest bei der Fährtenarbeit, WT 02.08.2011

Zunächst einmal muss der junge Hund vestehen, was wir überhaupt von ihm wollen und was er tun soll. Hier ist es also notwendig erst einmal das Kommando “Such” mit der Tätigkeit des suchens zu verknüpfen. Das kann man schon mit einem jungen Welpen machen, den man gerade abgeholt hat.

Man nimmt hierfür bei einem futterorientierten Hund eine Hand voll Leckerchen, die der Hund gerne hat. Das können zum Beispiel Wiener Würstchen, Käse, Hühnerherzen oder weiches Trockenfutter sein.

Wichtig ist, dass der Hund das Leckerchen während des Schnüffelns nebenbei schlucken kann und nicht darauf herumkauen muss. Außerdem sollte man darauf achten, dass Leckerchen farblich in etwa der Umgebung entsprechen, der Hund soll sie mit der Nase finden und nicht mit den Augen.

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Hunderassen Beschreibungen erweitert: Riesenschnauzer, Schnauzer und Stabijhoun

Dank der Mithilfe unserer Hundund Community konnten wir in der letzten Zeit weitere drei Rassenbeschreibungen in unserem großen Hunderassen-Lexikon ergänzen. Neu sind Einträge bei den Hunderassen Riesenschnauzer und Schnauzer von Kerstin und Stabijhoun von Karen.

Wir von Hundund freuen uns besonders, so engagierte HelferInnen unter unseren Mitgliedern zu haben! So schrieb zum Beispiel Karen:

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Gliederung der Jagdhunde

Jagdhunderassen werden in Deutschland durch den Jagdgebrauchshundeverband (JGHV) betreut , in Österreich durch den Österreichischen Jagdgebrauchshundeverband (ÖJGV) und über die jeweiligen Dachverbände VDH ( Verband für das Deutsche Hundewesen) und ÖKV (Österreichischer Dachverband der Hundevereine), die in der FCI (Weltorganisation der Kynologie) organisiert sind. Der Deutsche Teckel Club (DTK) ist der älteste Gründerverein, des 1906 gegründeten Vorläufers des heutigen VDH.

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Hund und Katze

Hund Katze

Hund und Katze

Wer kennt den Spruch “Wie und und Katz” nicht? Doch es muss nicht sein, dass sich Hund und Katze „bekriegen“ und untereinander nicht verstehen. Man sollte sich aber im Klaren sein, dass es auch immer Exemplare – egal ob Hund oder Katze – geben kann, die sich nicht verstehen. Dies sollte man dann auch akzeptieren und nicht auf Biegen und Brechen unbedingt hinbekommen wollen.

Bei einer Zusammenführung von Hund und Katze kommt es natürlich auch darauf an, wer zuerst da war. Wie alt ist der Hund oder die Katze? Kennen Hund und Katze jeweils die andere Tierart? Es gilt also einiges zu beachten. Pauschal kann man auch nicht sagen, was am einfachsten ist, ob zuerst eine Katze, oder der Hund, oder vielleicht sogar beide gleichzeitig. Das kommt immer auf das Tier und die Umstände an.

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Baby-Kind und Hund – Funktioniert das?

Kind und Hund

Ein harmonisches Miteinander zwischen dem Baby und dem Hund kann sogar sehr gut funktionieren, wenn man einige Dinge beachtet und auch weiß. Wovon ich persönlich gleich zu Anfang abraten möchte, ist es Baby und Welpe zusammen zu haben, außer man hat eine wirklich hilfsbereite Familie und der Partner kann viel mit abfangen. Ansonsten kann es nämlich ganz schnell in Stress ausarten und als frischgebackene Mama ist man oft überfordert.

Nicht immer hat man das Glück und hat ein Sonnenschein-Baby. Die Nächte werden zum Tag gemacht, das Baby weint viel. Der Welpe setzt sein Geschäft in die Wohnung und findet es toll Dinge anzuknabbern. Daher ist es ratsam, wenn entweder das Kind schon ein wenig älter ist, oder der Hund schon lange vorher da war. Natürlich kann es auch funktionieren, ein Baby und einen Welpen gleichzeitig großzuziehen, aber das Risiko, dass es nicht funktioniert ist sehr groß und letztendlich bleibt der Welpe auf der Strecke oder wird abgegeben.

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Grundlagen zum Fährtentraining

Ich möchte euch heute zunächst die Grundlagen über Fährtenarbeit mit dem Hund vorstellen, sowie die Grundausstattung, die für eine erfolgreiche Fährtenarbeit notwendig ist.

Dobermann Rocco bei der Fährtensuche. Ausarbeitung der Geruchsspur mit tiefer Nase.

Dobermann Rocco bei der Fährtensuche. Ausarbeitung der Geruchsspur mit tiefer Nase.

Jeder hat seinen Hund bestimmt schon einmal dabei beobachtet, wie er im Freilauf oder auch an der Leine die Spur eines Wildtieres am Wegesrand oder in der Wiese verfolgt. Das Verfolgen einer durch Bodenverletzungen entstandenen Spur, beziehungsweise Ausarbeiten vor Fährten liegt jedem Hund quasi im Blut.

Die Fährtenarbeit ist also eine artgerechte Auslastung für jeden Hund. Aber wie sieht die Fährtenarbeit eigentlich aus? Auf den ersten Blick erscheint alles ganz einfach. Der Hundeführer tritt in einem Gelände eine Spur aus, er legt die Fährte. Durch das Laufen im Gelände entsteht eine Bodenverletzung. Grashalme werden umgeknickt und Kleinstlebewesen zertreten.

Die Zersetzung der Bodenverletzung lässt ein individuelles Geruchsbild entstehen, welches sich für den Hund klar vom Umgebungsgeruch unterscheidet.

 

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Hund ängstlich zu Silvester: Was tun?

Silvester Hund

Hund und Silvester, Foto: Conni, Bearbeitung: Geli

Für viele Hundehalter ist der Jahreswechsel ein heikles Thema. Nicht jeder Hund steckt die Knallerei ohne weiteres weg. Viele Hundehalter machen sich jetzt schon Gedanken, wie man am besten durch diesen Tag, eigentlich sind es sogar Tage, da vor und nach Silvester auch schon die Böller zu hören sind, mit seinem Hund kommt.

Viele Hunde sind zu Silvester ein reines Nervenbündel. Jeder Spaziergang wird zum Spießrutenlauf. Manch ein Hund verweigert diesen komplett. Der Jahreswechsel wird zum absoluten Stress für Hund und Halter.

Es gibt viele Mittelchen im Fachhandel, doch so wirklich blickt man da nicht durch. Auch hilft nicht jedes Mittel bei jedem Hund und so ist man jedes Jahr aufs Neue auf der Suche nach DEM Mittel.

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Dunkle Jahreszeit – Spaziergänge im Dunkeln

Es ist jedes Jahr das selbe… gestern noch sind wir im Hellen spazieren gegangen und heute tappen wir mit unserem Hund im Dunkeln. Im wahrsten Sinne des Wortes. Und jedes Jahr verlängert sich die An- und Ausziehprozedur damit um ein paar Minuten. Zumindest bei jenen Hundebesitzern, die ein wenig Verantwortungsgefühl sich selbst, ihrem Tier und anderen gegenüber zeigen. Aber worauf kommt es nun an, wenn man im Dunkeln spazieren geht? Reicht eine einfache Taschenlampe oder muss es gleich die volle Ausstattung mit Blinklichtern, Reflektorweste und Stirnlampe sein?

Reflektorweste

Nun, letztendlich ist dies jedem selbst überlassen, aber meine persönliche Meinung ist es, dass man sich nicht nur auf sich selbst und seine hoffentlich gute Vorraussicht verlassen sollte, sondern auch anderen die Chance geben sollte ein Hund-Mensch Gespann frühzeitig im Dunkeln zu entdecken.

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Systematische Desensibilisierung beim Hund

An einen Reiz, der ursprünglich Angst auslöst, kann sich der Hund gewöhnen. Dazu muss dieser Reiz so gering gehalten werden, dass der Hund wahrnehmen kann, dass von diesem Reiz keine Gefahr ausgeht.Wenn dieser Vorgang gezielt durchgeführt wird, spricht man von einer Desensibilisierung.

Hund: Systematische DesensibilisierungDer Hund erlebt diesen Reiz wiederholt in einer Stärke, bei der körperliche Anzeichen von Angst oder Aggression fehlen – die unerwünschten Reaktionen – treten noch nicht ein.

Bei Menschen, Hunden oder Objekten wird dies über die Entfernung gesteuert. Bei Geräuschen kann die Intensität über die Lautstärke gesteuert werden. Auch die Dauer des Reizes ist von Bedeutung! Sie muss dem Verhalten des Hundes entsprechend dosiert werden.

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