Die Weltverbesserer in der virtuellen Welt

Tierschutz Soziale Netzwerke

Tierschutz im Internet

Was sind wir doch alle moralisch. Wir lieben Tiere und wollen nicht, dass es Ihnen schlecht geht. Das ist jedoch nur die eine Seite von uns. Wir sind auf der anderen Seite aber auch furchtbar bequem. Um die Welt zu verbessern, muss man aufstehen, demonstrieren, sich engagieren, sich zusammen schließen und vor allem sein eigenes Leben überdenken. Das ist alles sehr anstrengend und aufwendig. Ganz zu schweigen davon, dass wir aus so manch moralischen Dilemma uns überhaupt nicht befreien können.

Die Rolle der sozialen Netzwerke

Gott sei Dank gibt es aber nun Facebook! Endlich haben wir die Möglichkeit Inhalte mit unseren (mehr oder weniger engen) Freunden zu teilen. Endlich kann man all die Grausamkeit mit einem Mausklick in die Welt hinaus schreien. Vielleicht denkt ja jemand mal drüber nach. Vielleicht ändert ja jemand etwas. Vielleicht werden all die Ignoranten so aufgerüttelt und tun endlich etwas.

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VIER PFOTEN: Tierschutzprojekt in der Ukraine

In den letzten Monaten gingen Nachrichten über Hundetötungen in der Ukraine durch viele Medien in ganz Europa. Das VIER PFOTEN Team wird in den kommenden Monaten in der Ukraine hunderte Streunerhunde kastrieren, impfen, medizinisch versorgen, mit einer Ohrmarke versehen und wieder in ihren Revieren freilassen. Das Team setzt sich aus Tierärzten sowie dutzenden Freiwilligen zusammen, die in den vier Europameisterschaft-Austragungsorten Kiew, Lemberg, Charkiw und Donezk und vielen anderen Städten unterwegs sind.

Laut VIER PFOTEN ist Voraussetzung für den Einsatz, dass die Kommunen sich vertraglich verpflichten, keines der behandelten Tiere zu töten. Tötungen von Streunerhunden ändern langfristig nur wenig an deren Anzahl. Lediglich gezielte Kastrations- und Impfprogramme können nachhaltig die Populationen der Hunde verringern und etwaige Krankheitsübertragungen verhindern. Darüber hinaus arbeitet VIER PFOTEN mit den ukrainische Behören bei der Befreiung von geschätzten 100 leidenden Bären in Privathaltung zusammen. Nach eigenen Angaben, konnten in den vergangenen Wochen bereits zwei beschlagnahmte Tiere in das ukrainische Bärenschutzzentrum Synevyr gebracht werden.

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Demo gegen Zoophilie in Köln ein voller Erfolg

Demo gegen ZoophilieIn meinen Artikel Sexuelle Handlungen mit Tieren nicht verboten berichtete ich auch über die damalig bevorstehende Demonstration in Köln.

Diese fand nun am Samstag, den 25. März 2012, statt. Laut Bericht von Millions Action, waren um die 350 Tierfreunde vertreten, die sich für eine Gesetzesänderung stark machten, aber auch viele Passanten aufklärten. Wie auch ich bereits in meinen Artikel erwähnte: Viele Menschen wissen noch immer nicht, dass der sexuelle Kontakt mit Tieren nicht strafbar ist.

Dies war die erste Demonstration bezüglich Zoophilie und ich hoffe, dass diesem Thema in der Öffentlichkeit mehr Aufmerksamkeit gewidmet wird. Auch in der Sonntagsausgabe der Bildzeitung wurde darüber berichtet. Aber leider ist davon kein Onlineartikel vorhanden.

Damit man sich einen besseren Eindruck über die, trotz des emotionalen Themas, friedlich verlaufende Demo machen kann, hier ein Youtube-Video:

Autorin: Melanie

Sexuelle Handlungen mit Tieren nicht verboten – Demo in Köln

Für jeden Menschen, der Respekt und Verantwortungsbewusstsein gegenüber Tieren besitzt, ist Sodomie (veralteter Begriff) beziehungsweise Zoophilie (Hingezogensein und sexuelle Handlungen mit Tieren) ein emotionales Thema. Bis 1969 waren sexuelle Handlungen mit Tieren in Deutschland laut § 175 b Strafgesetzbuch verboten.

„Die widernatürliche Unzucht, welche von Menschen mit Tieren begangen wird, ist mit Gefängnis zu bestrafen; auch kann auf Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte erkannt werden.“

Nach Änderung der ersten Strafrechtform, wurde die Strafbarkeit aufgehoben.

Auch in Österreich wurde 1971 das Gesetz abgeschafft und so verlor in beiden Ländern das Tier den Schutz vor sexuellen Übergriffen durch den Menschen.

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Arbeitsgemeinschaft Welpenhandel: 50 Prozent der billig erworbenen Hunde sind ernsthaft krank

Welpenhandel

Welpenverkauf aus dem Kofferraum (Symbolbild)

Laut einer Umfrage der Arbeitsgemeinschaft Welpenhandel sind 50 Prozent der billig erworbenen Hunde ernsthaft krank! Durch den billigen Welpen von dubiosen Händlern geht man ein sehr großes Risiko ein, da die Hälfte dieser Tiere so krank sind, dass der Tierarzt helfen muss. Dabei entstehen für den Hundehalter Kosten von bis zu einigen Tausend Euro. Die Umfrage wurde unter 336 Hundebesitzern durchgeführt.

  • 51 Prozent der Befragten haben Online-Anzeigen als Auslöser für den Hundekauf angegeben
  • 40 Prozent kauften bei mehr oder weniger seriös auftretenden Züchtern
  • 28 Prozent kauften bei Welpenhändlern
  • 11 Prozent der Welpen kamen aus dem Tierschutz

BHV irritiert über positive Stimmen zu Welpenangebot bei Zoo Zajac

Welpe hinter Glas

Gegen Welpenverkauf im Zoofachgeschäft

Nach unserem Artikel VDH untersagt Mitgliedern Verkauf von Welpen an Zoo Zajac, welcher eine unglaublich große Resonanz unter Tierfreunden hervor gerufen hat, ist nun auch auf der Webseite des BHV (Berufsverband der HundeerzieherInnen und VerhaltensberaterIinnen e.V.) eine Stellungnahme des BHV Vorstandes zum Thema Welpenhandel und insbesondere Zoo Zajac zu lesen:

Wir halten den Handel mit Welpen im Zoofachhandel für unverantwortlich, nicht artgerecht und mit dem Gedanken des Tierschutzes unvereinbar. Seriöse Züchter geben ihre Welpen ausschließlich direkt an die zukünftigen Halter – er möchte wissen wo und wie seine Hunde zukünftig leben werden. Umgekehrt ist das Kennenlernen der Elterntiere und der Haltungsbedingungen ein sehr wichtiger Aspekt bei der Auswahl eines seriösen Züchters. Quelle bhv-net.de

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Warum kein Welpenverkauf im Zoofachgeschäft – Die Hintergründe

Welpe hinter GlasDas Thema “Keine Welpen im Zoofachhandel kaufen” wird sicher noch eine lange Zeit aktuell bleiben. Auf vielen Seiten liest man davon. Hier und da findet man auch Informationen, warum man keine Welpen auf diesem Weg verkaufen oder kaufen sollte.

Meist findet man hetzerische Kampagnen, Beleidigungen und sogar Drohungen, die aber keinem potentiellen Welpenkäufer weiterhelfen. Ich persönlich bin gegen solche reißerischen Informationen, da es einerseits den Tierschutz in einem schlechten Bild dastehen lässt, andererseits eher noch Sympathien für den Zoo Zajac Betreiber hervorruft. Deswegen möchte ich lieber auf Aufklärung und Fakten setzen.

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VDH untersagt Mitgliedern Verkauf von Welpen an Zoo Zajac

Welpe hinter Glas

Gegen Welpenverkauf im Zoofachgeschäft

Trotz Proteste und Demonstrationen begann Zoo Zajac am Freitag, den 20. Jänner 2012 mit dem Verkauf von Welpen, die vorher eine Woche in der dortigen Quarantänestation verbracht hatten. Wir hatten bereits im Vorfeld über den Verkauf von Hundewelpen im Duisburger Zoo Zajac berichtet und uns klar dagegen ausgesprochen. An diesem Freitag verkaufte Zoo Zajac laut des Internetportals Der Westen einen Welpen, mit dem Namen Motte.

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Verkauf von Hundewelpen im Zoofachgeschäft

Welpe hinter Glas

Gegen Welpenverkauf im Zoofachgeschäft

Wer unsere Artikelreihe Augen auf beim Hundekauf gelesen hat, weiß, dass man keine Hundewelpen, wie Klamotten auf dem Wühltisch, kaufen sollte. Ein seriöser Züchter ist für seine Hunde rund um die Uhr da, er bietet den Welpen von klein auf, ein artgerechtes Großwerden.

Verständlich, dass viele Züchter, Hundehalter, und Tierschützer auf die Bekanntmachung, dass es nun auch Hundewelpen in Zoofachläden geben soll, geschockt und mit Unverständnis reagieren. Früher verboten, kann heute, wenn vorgegebene Auflagen erfüllt werden, Hundewelpen im Zoofachhandel angeboten werden. Da kein seriöser Züchter seine Welpen auf dem, salopp geschrieben, Wühltisch anbieten würde, stellt sich hier eine Frage: Wo kommen diese Welpen her?

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Hundetötungen in der Ukraine – Erstes Einlenken?

Nach weltweiten Protesten in den vergangen Tagen und Wochen von Tierschützern wegen Massentötung von wilden Hunden und Katzen in der Ukraine, scheinen die Proteste erste Wirkung zu zeigen. Nach Berichten wollte die Ukraine zur Fußball-Europameisterschaft 2012 frei von streunenden Hunden und Katzen sein.

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