Eskimohund

American Husky, Esquimax
Eskimohund, American Husky, Esquimax
  • Ursprungsland: Kanada
  • Gre: 51 - 69 cm Widerristhöhe
  • Gewicht: 27 - 48 kg
  • Alter 12 - 13 Jahre
  • Fell: alle Farben
  • Verwendung heute: Schlittenhund, Schlittenrennen
  • früher: Schlittenhund, Schlittenrennen, Tragtier

Eskimohund Rassengeschichte:

Jahrtausendelang war dieser Hund das einzige Transportmittel der Inuit, die nrdlich der Hudson Bay, in den heutigen Northwest Territories Kanadas, heimisch waren. Wo und wann Hunde erstmalig als Zugtiere vor Schlitten verwendet wurden, ist unbekannt. Vermutet wird jedoch, dass das im nrdlichen Sibirien, dessen eingeborene Vlker auf eine lange Tradition winterlicher Reisen zurckblicken, vor jedem anderem Zugtiereinsatz erfolgte.
Heute gibt es mehrere Hunderassen, die speziell als Schlittenhunde verwendet werden, obwohl jede mittelgroe Rasse dazu geeignet ist, einen Schlitten zu ziehen. So nahm vor einigen Jahren beispielsweise ein Gespann von reinrassigen Pudeln am Iditarod-Rennen teil. Allerdings nahm der Teilnehmer das Gespann nach 2 Renntagen aus dem Rennen, da das Pudelfell den damaligen Witterungsverhltnissen nicht angepasst war. Gespannfahrer (so genannte Musher) nutzen hufig andere als die typischen Schlittenhunderassen oder Mischlinge als Gespanntiere. Whrend der Zeit des Klondike Goldrausches waren Mischlingsgespanne sogar die Regel.
Die typischen Schlittenhundrassen erschienen in den nrdlichen Regionen etwa 100 v. Chr. und entwickelten sich in den einzelnen Volksstmmen bis zu ihrer heutigen Homogenitt. Der sogenannte Hundequator diente der Verhinderung einer Einkreuzung unerwnschter Eigenschaften. Nach den einzelnen Volksstmmen erhielten sie verschiedene Namen, so wurde der Hund in Sibirien der "Siberian Husky" und der Hund der Malamuten "Alaskan Malamute" genannt. 1926 stellte der "American Kennel Club" den Standard fr den Malamute auf. In seiner ursprnglichen Heimat ist der Malamute fr Schlittenrennen sehr beliebt. Die typischen Rassen haben raues, gerades und dicht anliegendes Deckhaar mit dichter, weicher Unterwolle, sie werden bis zu 70 cm gro und bis zu 45 kg schwer.

In den mittleren Jahrzehnten des vorigen Jahrhunderts, in denen Schlittenhunderennen an ffentlichem Interesse verloren, erfolgte in der Zucht von Schlittenhunden eine Aufspaltung in verschiedene Zuchtziele: Einerseits entstanden Zuchtlinien fr so genannte showdogs, die in der Zucht dahingehend optimiert wurden, auf Ausstellungen den Rassestandards mglichst optimal zu entsprechen und sich entsprechend zu prsentieren, andererseits wurden aber in geringerem Umfang auch die sehr alten, ursprnglichen, rein leistungsorientierten Arbeits-Zuchtlinien weitergefhrt (z.B. Seppala). In den 70er Jahren erlebten die Schlittenhunderennen eine Renaissance und wurden auch erstmals in Mitteleuropa veranstaltet. Nun zeigten sich die Vorteile der in den Arbeitslinien weitergezchteten Tiere.

Auch heute noch gibt es in der Zucht nordischer Hunde beide Orientierungen, ohne dass sich die Kufer dieser Hunde der Unterschiede immer bewusst sind. Man stellt daher oft auerordentlich groe Unterschiede in der anlagebedingten Leistungsfhigkeit nordischer Hunde fest, selbst bei Hunden, die sich in ihrer ueren Erscheinung recht hnlich sind.

Allgemeines über den Eskimohund:

Eskimohunde sind in erster Linie Gebrauchshunde, Schlittenhunde.Von Schlittenhunden werden hohe krperliche und mentale Fhigkeiten verlangt. Die krperlichen Fhigkeiten erlauben guten Schlittenhunden, mit optimaler Veranlagung und optimalem Training, innerhalb von 24 Stunden einen Schlitten ber 200 km zu ziehen. Die mentalen Fhigkeiten bestehen aus dem sprichwrtlichen "desire to go", dem unbedingten Laufwillen, der dafr verantwortlich ist, dass die Leistungsbereitschaft auch unter lang anhaltender krperlicher Beanspruchung und unter hrtesten klimatischen Bedingungen erhalten bleibt. Trotz des Stresses mssen die Schlittenhunde die erforderlichen Kommandos verstehen und umsetzen knnen und selbststndig in der Lage sein, den "richtigen" Trail zu finden. In kurzen Rennen erreichen Schlittenhunde eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 20 bis 25 Meilen pro Stunde (32 bis 40 km/h), bei Langstreckenrennen betrgt die durchschnittliche Reisegeschwindigkeit immer noch 10 bis 14 Meilen pro Stunde (16 bis 23 km/h). Schlittenhunde knnen so whrend eines Winters insgesamt bis zu ca. 10 000 km zurcklegen. Gleichzeitig zeichnet den Schlittenhund ein ausgeprgtes Sozialverhalten, eine geringe Schmerzempfindlichkeit und ein starkes Herz-Kreislauf-System aus, das es dem arbeitenden Hund erlaubt, einen Stoffwechsel zu entwickeln, dem trotz aller Anstrengungen auch ein knappes Nahrungsangebot ausreicht.

Wesensmerkmale der Hunderasse Eskimohund:

Der Eskimohund

  • braucht mittlere Fellpflege
  • braucht viel Auslauf

Legende der Wesensmerkmale

Eskimohund Bücher und Medien:

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