Russisch-Europäischer Laika

Karelischer Bärenlaika, Russko-Europiskaja Laika
Russisch-Europäischer Laika, Karelischer Bärenlaika, Russko-Europiskaja Laika
  • Ursprungsland: Russland / Finnland
  • Größe: 53 - 61 cm Widerristhöhe
  • Gewicht: 21 - 23 kg
  • Alter 10 - 12 Jahre
  • Fell: fuchsfarbig, graurötlich, schakalfarbig, wolfsfarbig, gelb, schwarz/weiss
  • Verwendung heute: Jagdhund
  • früher: Hochwildjagd
  • FCI-Standard: 304
  • FCI-Gruppe: 5 - Spitze und Hunde vom Urtyp
  • FCI-Sektion: 2

Russisch-Europäischer Laika Rassengeschichte:

Unter Laika (russisch Лайка) werden einige russische Hunderassen geführt, vom FCI sind drei anerkannt, Russisch-Europäischer,Ostsibirischer Laïka und Westsibirischer Laïka. Früher wurden in Russland spitzartige Hunde als Laiki bezeichnet. Entstanden ist die Rasse vermutlich aus Elch- und Wolfsjagthunden aus Finnland die mit russischen Utschak-Hirtenhunden gekreuzt wurden.

Allgemeines über den Russisch-Europäischer Laika:

Diese Rasse ist im Bereich der Halbinsel Kola bis hin zum Fernen Osten Russlands verbreitet. Der Russisch-Europäische Laika ist eng verwandt mit dem Karelischen Bärenhund. Er ist der kleinste aller anerkannten Laiki. Die am weitesten verbreitete Färbung in der Rasse ist schwarz mit weißen Abzeichen. Dieser Laika-Schlag hat mittlerweile seinen Weg ins europäische Ausland gefunden.
Die Hündin "Laika" ist vielen von uns noch aus der sowjetischen Weltraumfahrt bekannt.
Laika (russisch) = bellen, Pl. Laiki) ist aber auch der Name von Russischen Hunderassen. Die einzelnen Rassevertreter sind sich sehr ähnlich, alle etwa 65 cm groß und werden bis 30 kg schwer. Auch innerhalb einer Rasse divergieren sie wie bei vielen "Gebrauchshunden", wo die Rassezugehörigkeit nachrangig ist, gegenüber dem tatsächlichen Einsatzgebiet. Der Allunions - Kynologenkongress in der damaligen Sowjetunion stellte 1947 für vier Laika-Rassen Standards auf, drei davon sind inzwischen von der FCI anerkannt. Neben diesen Standards gibt es noch viele regionale Rassen. Der Kongress ignorierte mit dieser Definition den international anerkannten Karelischen Bärenhund aus Finnland, der zweifellos auch ein Laika ist, und ersetzten ihn durch den schwarz-weißen Russisch-Europäischen Laika.
Für alle Laikas gilt in etwa: dichtes Fell mit reichlich Unterwolle, fuchsfarbig, graurötlich, schakalfarbig, wolfsfarbig, gelb, schwarz/weiß. Stehende, etwas seitlich angesetzte Ohren und ein aufgerollten Schwanz.
Laiki sind selbstständig jagende Hunde mit einer trotzdem starken Führerbindung. Ihre Aufgabe ist das selbstständige Finden, Stellen und Verbellen der Beute. Dabei setzen sie typischerweise alle Sinne gleichberechtigt ein und nicht nur ihre Nase. Im Unterschied zu Elchhunden jagen sie typischerweise nicht sehr weit und suchen etwa alle 20-30 Minuten den Kontakt zum Hundeführer.

Wesensmerkmale der Hunderasse Russisch-Europäischer Laika:

Der Russisch-Europäischer Laika

  • braucht mittlere Fellpflege
  • braucht Auslauf
  • ist ein guter Wachhund

Legende der Wesensmerkmale

Russisch-Europäischer Laika Bücher und Medien:

Diese Rassen könnten dich auch interessieren:

  • Basset Hound Der Basset ist Markenzeichen der Schuhmarke "Hush Puppies", das geht so weit, dass der Hund vielen nur als Hush Puppy bekannt ist. Einer der bekanntesten Basset-Hunde dürfte "Dog" sein, das Haustier der Fernsehfigur Columbo. Kindern, die in den sechziger Jahren ihre ersten Fernseh-Erfahrungen...

  • American Staghound Obwohl der American Staghound nicht als Rasse anerkannt ist erfreut er sich immer größerer Beliebtheit. Er ist ein Laufhund vergleichbar mit dem Greyhound. Er hat lange Beine und starke Muskeln. Besonders ausgeprägt ist sein Sehsinn. Staghounds sind sehr sanfte Hunde und suchen die Nähe von...

  • Lurcher Lurcher ist ein stummjagender, hochläufiger Hund mit guten Familienhundeigenschaften. Lurcher wird auch beim Harecoursing eingesetzt, wo zwei Lurcher einen im Feld hochgemachten Hasen jagen. Der Lurcher ist ein Windhund, der bis 77 cm groß wird und 32 kg schwer, kurzes, halblanges oder...

  • Pharaonenhund Der Pharaonenhund ist im Wesen den Windhunden sehr ähnlich: Er ist sehr lebhaft und sensibel und benötigt viel Auslauf. Wenn er sich richtig ausgetobt hat, kann er jedoch stundenlang schlafen und macht sich im Haus kaum bemerkbar. Da er auf Malta auch als Wachhund eingesetzt wird, neigt er jedoch...

Neue Artikel:

Gute Nachrichten zum Welthundetag

Tierisch gute Nachrichten zum Welthundetag am 10.Oktober! Eine neue Studie der „University of East Anglia“ beweist aktuell wieder, wie gut der Hund dem Menschen tut. So erhöht regelmäßiges Gehen mit einem Hund die körperliche Aktivität älterer...

Haustier mit Demenz: Was Tierhalter beachten sollten

Immer öften werden Tierhalter mit Demenz bei ihren Haustieren konfrontiert. Durch gute medizinische Versorgung, Pflege und hochwertiges Futter werden Haustiere immer älter. Mit diesem erhöhten Alter der Haustiere treten leider aber auch typische Erkrankungen auf. Demenz ist eine...

Lesetipp:
Krimineller Hund

Ein Rentner hat seinen Hund bei Einbrüchen in Kirchen in Baden-Württemberg als Aufpasser eingesetzt. Der 61-jährige erbeutete in Opferstöcken einige hundert Euro. Um nicht von Kirchgängern überrascht zu werden, ließ er seinen Schäfermischling Schmiere stehen. Das Tier bellte aufmerksam, wenn...

Herzprobleme beim Hund

Auch Hunde werden älter und werden auch oft krank und gebrechlich. Herzerkrankungen sind bei Hunden die zweit häufigste Todesursache nach Tumoren. Fast jeder zehnte Hund in der Tierarztpraxis wird im Alter mit Problemen am Herzen diagnostiziert. 42% aller über acht Jahre alten Hunde mit...