Coton de Tuléar

Coton de Tuléar
  • Ursprungsland: Madagaskar / Frankreich
  • Größe: 25 - 30 cm Widerristhöhe (Kleine Hunderasse)
  • Gewicht: 5.5 - 7 kg
  • Alter 12 - 14 Jahre
  • Fell: weiß, schwarz/weiß
  • Verwendung heute: Begleithund
  • früher: Begleithund
  • FCI-Standard: 283
  • FCI-Gruppe: 9 - Gesellschafts- und Begleithunde
  • FCI-Sektion: 1.2

Coton de Tuléar Rassengeschichte:

Coton de Tuléar (franz. Baumwolle von Tuléar) war Jahrhunderte lang der exklusive Schoßhund der reichen Bewohner von Tuléar im Süden Madagaskars. Er wurde hier auch rein gezüchtet. Rasseverwandt sind die französischen Bichon Frisé, der Bologneser, der Malteser, der Havaneser und das Löwchen (Petit chien lion). Nach Madagaskar gelangten seine Vorfahren wohl mit französischen Soldaten und Verwaltungsbeamten. Bis vor etwa 20 Jahren war der Hund in Europa und Amerika so gut wie unbekannt und schwer zu bekommen. Noch heute muss man für den Winzling tief in die Tasche greifen. Im Jahr 2007 sind Welpen nicht unter 1000 € zu haben.

Allgemeines über den Coton de Tuléar:

Der Coton de Tulear ist von fröhlichem Wesen, ausgeglichen und sehr umgänglich mit Artgenossen, anderen Tieren und den Menschen; er passt sich perfekt jedem Lebensstil an. Das Wesen des Coton de Tuléar ist eines der wichtigsten Merkmale der Rasse. Cotons möchten immer mit dabei sein. Er ist ein geeigneter Haus- und Familienhund, seiner Familie treu ergeben, möchte ihr unbedingt gefallen und ist daher in der Regel leicht erziehbar, wenngleich er auch Eigenheiten haben kann, die ihm nur durch Tricks und Erziehungskunst auszutreiben sind. Er ist verschmust und verspielt wie ein Schoßhund, dabei sportlich und sollte nicht verzärtelt werden. Moderne Hundesportarten wie Agility sind als Beschäftigung anzuraten.
Der Coton de Tuléar kann bis zu 32 cm groß werden und 8 kg schwer werden, die hoch am Schädel angesetzten, dreieckigen Hängeohren sind im weißen Fell kaum zu sehen. Baumwollweich und flauschig wird das Fell charakterisiert und es bedarf intensiver Pflege. Einige Spuren hellen Graus (Mischung aus weißen und schwarzen Haaren) oder falber Stichelung (Mischung aus weißen und falbfarbenen Haaren) sind an den Ohren erlaubt. An den anderen Körperpartien werden solche Spuren toleriert, sofern dadurch der Eindruck eines insgesamt weißen Haarkleides nicht gestört wird. Ganz wetterfest ist er nicht, da ihm die Unterwolle fehlt. Aufgrund der Fellbeschaffenheit ist i. d. R. selbst Menschen, die auf Tierhaare allergisch reagieren, seine Haltung eventuell möglich. Cotons verlieren praktisch keine Haare, außer beim Kämmen. Die Gassiegehzeit kann bei Cotons zwischen 30 Minuten und 4 Stunden variieren. Auch lassen sie sich von kalten Temperaturen und Schnee nicht abschrecken, dagegen stellt Hitze ein Problem dar (wegen dem rassetypisch langem Fell).

Wesensmerkmale der Hunderasse Coton de Tuléar:

Der Coton de Tuléar

  • ist ein Familienhund
  • ist für die Wohnung geeignet
  • braucht viel Fellpflege
  • braucht Auslauf
  • ist ein guter Wachhund

Legende der Wesensmerkmale

Coton de Tuléar Bücher und Medien:

Diese Rassen könnten dich auch interessieren:

  • Dunker Der Dunker Ist der beliebteste und populärste Laufhund in Norwegen. Außerhalb Norwegens wird er gerne als "Norwegian Hound" bezeichnet. Norwegen ist zwar relativ dünn besiedelt, hat aber eine große Jagdtradition, und so entstanden mehrere nordische Jagdhunderassen, die den Bedarf deckten. Der...

  • Jura-Laufhund (Saint-Hubert) Der Jura-Laufhund (Saint-Hubert) gehört zur Rasse Schweizer Laufhund. Dieser ist eine von der FCI (Nr.59, Gr.6, Sek.1.2) anerkannte schweizerische Hunderasse. Durch den breiten Schädel, die auffallende Stirnfurche und die satte Färbung unterscheidet er sich von den anderen schweizerischen...

  • Alapaha Blue Blood Bulldog Die Alapaha Blue Blood Bulldog ist eine seltene Vertreterin in der Bulldoggenfamilie. Die Rasse begründet sich in den Bulldogs, die in den Südstaaten der USA als Farmhunde gehalten wurden – genau genommen der Bulldogs aus der Gegend des Alapaha River im Süden von Georgia. Stammvater all dieser...

  • Beagle Der bekannteste Beagle ist wohl die von Charles M. Schulz erfundene Comic-Figur Snoopy, von den Peanuts. Der Beagle ist ein fröhlicher Hund, dessen wesentliche Bestimmung es ist vornehmlich Hasen zu jagen, indem er der Fährte unerschrocken und äußerst lebhaft mit...

Neue Artikel:

Gute Nachrichten zum Welthundetag

Tierisch gute Nachrichten zum Welthundetag am 10.Oktober! Eine neue Studie der „University of East Anglia“ beweist aktuell wieder, wie gut der Hund dem Menschen tut. So erhöht regelmäßiges Gehen mit einem Hund die körperliche Aktivität älterer...

Haustier mit Demenz: Was Tierhalter beachten sollten

Immer öften werden Tierhalter mit Demenz bei ihren Haustieren konfrontiert. Durch gute medizinische Versorgung, Pflege und hochwertiges Futter werden Haustiere immer älter. Mit diesem erhöhten Alter der Haustiere treten leider aber auch typische Erkrankungen auf. Demenz ist eine...

Lesetipp:
Zuneigung

Menschen sind für den Hund wie Rudelmitglieder. Der Hund möchte seinen Rudelgenossen auch Zuneigung zeigen. Viele der Zuneigungsgesten vom Hund bleiben ihm von der "Kindheit" an erhalten. Die Begrüßungsgeste des Hochspringens und Gesichtableckens ist vom Hund wirklich als...

Hunde sollen Krebs erschnüffeln.

Bei der Suche nach Drogen oder verschütteten Erdbeben-Opfern leisten Hunde schon lange nützliche Dienste - jetzt sollen sie auch Krebsgeschwüre erschnüffeln. Denn es gibt Hinweise, dass die Vierbeiner Krebszellen am Geruch erkennen können. Der Mediziner John Church von der Universität...