Pudel

Caniche, Klein- oder Mittelpudel
Pudel, Caniche, Klein- oder Mittelpudel
  • Ursprungsland: Frankreich
  • Gre: 35 - 45 cm Widerristhöhe
  • Gewicht: bis 19 kg
  • Alter 14 - 17 Jahre
  • Fell: alle einheitlichen Farben
  • Verwendung heute: Begleithund
  • früher: Begleithund
  • FCI-Standard: 172
  • FCI-Gruppe: 9 - Gesellschafts- und Begleithunde
  • FCI-Sektion: 2

Pudel Rassengeschichte:

Ursprnglich waren Pudel apportierende Jagdhunde, spezialisiert auf die Wasserjagd, daher das charakteristische Haarkleid. Der Name kommt vom alt-deutschen puddeln und bedeutet im Wasser planschen. Es wird gesagt, er htte in seiner Geschichte auch als Htehund gedient, was aber nicht bewiesen ist. Im Laufe der weiteren Zucht verlor der Pudel seine jagdlichen Fhigkeiten weitest gehend, die Apportierfreude ist geblieben. Er wird heute als besonders intelligenter Familienhund geschtzt.
Zu Anfang der Pudelzucht, Ende des 19. Jahrhunderts, gab es nur Gro- und Kleinpudel, in den klassischen Farben schwarz, wei und braun. Lange stritten sich 3 Lnder um die Ehre, Ursprungsland des Pudels zu sein. Im Rahmen der FCI Anerkennung setzte sich dann in den 30er Jahren Frankreich gegenber Deutschland und Russland durch. Eine weitere Gre kam jetzt zum Rassenstandard hinzu, der Zwergpudel, dem in den 90er Jahren noch der Toy folgte; somit gab es nun 4 Grenvarianten.
In den 60er Jahren wurde Silber und in den 70ern Apricot im offizieller Standard aufgenommen. Die Anerkennung der neuen Farbe Red durch Frankreich, bzw. der FCI erfolgte im April 2007. In Wirklichkeit kommen Pudel in fast allen Farbvarianten vor, die es in der Hundewelt gibt. In den 80er Jahren wurden in Deutschland auch zweifarbige Pudel zugelassen, allerdings nur in wei mit schwarzen Platten (Harlekin) und in schwarz-loh (black-tan). Mittlerweile werden Black-tan und Harlekin Pudel auch in sterreich und Tschechien national anerkannt. In Deutschland werden jhrlich ber 2000 Welpen in die VDH-Zuchtbcher eingetragen. Weit ber die Hlfte sind Zwergpudel, die beliebtesten Farben sind schwarz, wei und apricot.
Der Kleinpudel ist zwar in Deutschland und sterreich , aber sonst noch nicht berall formell anerkannt; in einigen Lndern gilt er sogar als eigenstndige Rasse. Er steht grenmig zwischen dem Zwerg- und dem Gropudel und hat die gleichen Eigenschaften wie seine Vettern.

Allgemeines über den Pudel:

Pudel sind intelligente Hunde, quirlig, verspielt bis ins hohe Alter, kinderlieb und sportlich. Alle Pudel sind gute Wchter und beschtzen ihre Familie und deren Eigentum. Bellen braucht man ihnen nicht beibringen, eher das Gegenteil. Dabei sind sie nicht aggressiv, sondern aufgeschlossen, umgnglich und unkompliziert mit Kindern. Pudel sind ganz besonders menschenbezogen und lernen sehr schnell - auch jeden Unfug! Auch wenn sie heute die hufigste Begleithundrasse in Deutschland sind, sollte der Jagdtrieb, gerade beim Gropudel, auf keinen Fall unterschtzt werden. Mit konsequenter Fhrung und richtiger Ausbildung knnen solche Triebe jedoch in richtige Bahnen gelenkt werden. (Dies muss aber im Welpenalter geschehen). Ein groes Plus der Pudel ist die hohe Lebenserwartung.
Pudel sind Familienhunde, die wegen ihrer berdurchschnittlichen Lernfhigkeit in allen Bereichen des Hundesports wie Agility, Obedience, Schutzhundesport usw. gefhrt werden. Gropudel werden erfolgreich als Blinden-, Katastrophen- oder Leichensuchhunde ausgebildet.

Wesensmerkmale der Hunderasse Pudel:

Der Pudel

Legende der Wesensmerkmale

Pudel Bücher und Medien:

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