Skye Terrier

Skye Terrier
  • Ursprungsland: Großbritannien
  • Größe: 23 - 25 cm Widerristhöhe (Kleine Hunderasse)
  • Gewicht: 8.5 - 10.5 kg
  • Alter bis 13 Jahre
  • Fell: creme, rehbraun, grau, schwarz
  • Verwendung heute: Begleithund
  • früher: Kleintierjagd
  • FCI-Standard: 75
  • FCI-Gruppe: 3 - Terrier
  • FCI-Sektion: 2

Skye Terrier Rassengeschichte

Der Skye Terrier ist eine sehr alte schottische Hunderasse. Sein Name stammt von einer Insel der Inneren Hebriden. Ursprünglich war seine Aufgabe Otter, Fuchs und Dachs auf diesen felsigen Gestaden zu jagen. Daher stammt auch sein Körperbau: klein, kurzbeinig, lang, geschmeidig. Sein dichtes, langes Fell schützte ihn vor den Unbilden des schottischen Wetters und vor Bissen der Gejagten. Er hatte eine gute Nase, war ein guter Schwimmer.

Schon früh wurde er Luxushund. 1842 zog der erste Hund dieser Rasse in den Palast der Königin Viktoria ein und wurde in Folge schnell beim Adel beliebt. Die Schauzucht begann 1864, er wurde schwerer, das Fell länger, Stehohren wurden bevorzugt, seine jagdlichen Eigenschaften verlor er aber trotzdem nicht. 1879 wurde der Skye Terrier als Rasse anerkannt

Skye Terrier Rassebeschreibung

Der Skye Terrier ist ein kleiner, bis 26 cm großer, 10 kg schwerer, auffällig langer Hund (Länge von Nase bis Rutenspitze um die 103 cm), cremfarben, falb, grau oder schwarz, sein Haar ist lang, hart, glatt und flach anliegend, ohne Locken, das Unterhaar kurz, dicht, weich und wollig, Steh- oder Hängeohren.
Vom Wesen her schlägt noch immer der Jagdhund durch, er ist durch und durch Terrier, ein Hund mit Charakter. Er will beschäftigt werden und braucht für die Erziehung ein gerüttelt Maß an Konsequenz und Fingerspitzengefühl. Skyes sind somit keine Hunde für jedermann. Er gibt sich einerseits würdevoll und distanziert gegenüber allem Fremden, andererseits ist er Zuhause ein liebevoller, ruhiger und bescheidener Familienhund, allerdings mit einer Tendenz zum Ein-Mann-Hund.

Wesensmerkmale der Hunderasse Skye Terrier

Der Skye Terrier

  • ist für die Wohnung geeignet
  • braucht mittlere Fellpflege
  • braucht Auslauf
  • ist ein guter Wachhund

Diese Rassen könnten dich auch interessieren:

  • Anglo-Francais de Petite Vénerie Frei übersetzt heißt Anglo-Français de petite vénerie: „... für die kleine Jagd“. Er ist ein typisch französischer Jagdhund, ein Laufhund für die Niederwildjagd, in dem auch englisches Blut fließt. Die Widerristhöhe beträgt 48-56 cm, plus minus 2 cm. Das Haar ist jagdhundtypisch...

  • Deerhound Der Deerhound ist ein guter Begleithund, weniger schnell als der Greyhound, aber stärker und widerstandsfähiger. Als Sporthund läuft er beim Hunderennen, zum Beispiel beim Coursing. Der Deerhound ist ein großer bis sehr großer (76 cm) eleganter Windhund mit dichtem zotteligem aber...

  • Samojede Obwohl Samojeden eigentlich Arbeitshunde sind, werden sie heute hauptsächlich als Haus-, Familien- oder Ausstellungshunde sowie gelegentlich im Hundesport, beispielsweise in Agility, mit gutem Erfolg eingesetzt. Seltener werden sie als Schlittenhunde bei Schlittenhunderennen verwendet, da sie...

  • Irish Water Spaniel Der Irische Wasserspaniel ist äußerst widerstandsfähig, anpassungsfähig und vielseitig einsetzbar. Er jagt, steht vor und apportiert ohne zu verbeißen - selbst aus dichtem Gestrüpp, morastigem Gelände und kaltem Wasser. Durch sein braunes, dichtes und...

Lesetipp im Hundemagazin:

Kinder mit Haustieren leben gesünder

Kinder, die mit Hund, Katz & Co. leben, haben ein stärkeres Immunsystem und werden daher seltener krank. Zu diesem Ergebnis kamen englische Wissenschaftler von der University of Warwick in Coventry unter der Leitung von June McNicholas. Stabiles Immunsystem Die Forscher testeten im...

Hunde vor Zecken schützen: Zeckenmittel & Zeckenkrankheiten

Zecken können mit einem Biss viele Krankheiten an Hunde übertragen. Einige davon können für den Hund sogar tödlich enden. Aus diesem Grund sind Hundehalter ab dem Beginn des Frühlings besonders achtsam um ihre Vierbeiner vor Zeckenbissen zu schützen. War...