Deutscher Schäferhund

Hunderasse Deutscher Schäferhund
Hunderasse Deutscher Schäferhund
  • Ursprungsland: Deutschland
  • Größe: 55 - 65 cm Widerristhöhe (Große Hunderasse)
  • Gewicht: 34 - 45 kg
  • Alter 12 - 13 Jahre
  • Fell: schwarz/braun, schwarz/grau, schwarz, weiß, gelb, creme
  • Verwendung heute: Begleit-, Schutz-, Dienst- und Blindenhund
  • früher: Schäferhund
  • FCI-Standard: 166
  • FCI-Gruppe: 1 - Hütehunde und Treibhunde
  • FCI-Sektion: 1

Deutscher Schäferhund Rassengeschichte:

Rittmeister Max von Stephanitz und sein Freund Artur Mayer suchten gemeinsam einen Arbeitshund, welchen sie auf einer Ausstellung entdeckten. Sie wollten einen kräftigen, leistungsfähigen, deutschen Schäferhund züchten. Roland von Grafrath war der Stammvater dieser Zucht.Bis 1915 wurden sowohl langhaarige ("altdeutsche") als auch rauhhaarige Schläge ausgestellt.

Heute ist in den meisten Ländern nur die stock- bzw. kurzhaarige Form als Ausstellungshund zugelassen.

Allgemeines über den Deutscher Schäferhund:

Der Deutsche Schäferhund ist vom Wesen her ausgeglichen, selbstsicher, treu, anhänglich, klug und wachsam. Er wird als Hund der Superlative bezeichnet, was Intelligenz, Führigkeit, Arbeitsbereitschaft und körperliche Gewandtheit anbelangt. Daher ist er nicht nur für seinen ursprünglichen Verwendungszweck, das Hüten einer Schafherde, geeignet, sondern ebenso als Schutzhund wie als Polizei- und Fährtenhund, als Blindenführhund und als Rettungshund.

Der Hund besitzt einen ausgeprägten Familiensinn und ist deshalb als Familienhund gut geeignet.

Deutsche Schäferhunde sind zwar Sportlertypen, sie lieben aber auch lange Spaziergänge und brauchen viel Bewegungsfreiheit und Familienanschluss. Sie sind Gebrauchshunde, wollen also artgerecht beschäftigt werden, eine Aufgabe haben, damit ihre Sinne nicht verkümmern. Sie bevorzugen kühlere Temperaturen.

Als Krankheiten treten vereinzelt Allergien (Immunschwäche) sowie, bei falscher Züchtung, wie bei fast allen größeren Hunderassen Gelenkprobleme (Hüftgelenks-, Ellbogendysplasie) auf. Es liegt auch in der Verantwortung der Verbände und Züchter, darauf zu achten, nur jene Elterntiere für die Weiterzucht zuzulassen, die keine Probleme mit der Hüftgelenks- und Ellbogendysplasie haben.

Beim Kauf eines Deutschen Schäferhunds wird empfohlen, sich an Züchter zu wenden, deren Tiere HD-geröntgt und HD-frei sind. Inzwischen gilt bei den diensthundehaltenden Behörden wie Zoll, Bundespolizei, Landespolizeibehörden und der Bundeswehr der Belgische Schäferhund als deutlich robuster und triebstärker, aber auch sensibler und nervöser, was dazu führen kann, dass die Kinderfreundlichkeit möglicherweise einer gewissen Aggressivität weicht. Das jeweilige Verhalten des Hundes ist jedoch kontrollierbar und steuerbar durch konsequentes Einwirken des Halters. Gesundheitlich steht aber der Deutsche Schäferhund mittlerweile weit hinter dem Belgier. Der Deutsche Schäferhund gilt als der „Allrounder“ unter den Hunderassen. Er ist weltweit der beliebteste Gebrauchshund. (siehe auch Beliebte Hunderassen)

Foto: Katrin B.

Wesensmerkmale der Hunderasse Deutscher Schäferhund:

Der Deutscher Schäferhund

  • ist für die Wohnung geeignet
  • braucht mittlere Fellpflege
  • ist leichtführig
  • braucht viel Auslauf
  • ist ein guter Wachhund

Legende der Wesensmerkmale

Deutscher Schäferhund Bücher und Medien:

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