So nennt man die Aufnahme von fremdem Kot. Zum Teil hat dieses Verhalten seine Berechtigung, denn der Kot jedes Hundes enthält seinen „persönlichen Duft“. Dies ist für andere Hunde natürlich sehr interessant um sich gegenseitig kennen zu lernen. Trotzdem sollte dieses Verhalten, bis auf einen Ausnahmefall, abtrainiert werden, denn im Kot verbergen sich Gefahren: Eier von Parasiten und Bakterien. Regelmäßiges Entwurmen bei Hunden mit Koprophagie ist Pflicht. Die Ausnahme bilden Welpen, denen der aufgenommene Kot dabei hilft, einen Teil ihrer Darmflora aufzubauen. Hundeeltern fressen oft den Kot der Kleinen um die Umgebung sauber zu halten.
Manchmal ist eine Erkrankung daran beteiligt: Probleme Verdauungsenzyme zu produzieren, wobei sie den Kot fressen um sich mit den nötigen Nährstoffen zu versorgen. Mineralstoff-, Vitamin- oder Energiemangel kommt oft bei „Hochleistungssportlern“, wie Schlittenhunde, vor und führt oft zum Kotfressen. Meistens liegt die Ursache aber bei einem Verhaltensproblem, vor allem, wenn Besitzer ihren Hunden zu wenig Aufmerksamkeit schenken. Wenn sie für das Kotfressen ausgeschimpft werden erhalten sie ja plötzlich mehr Aufmerksamkeit! Kothaufen mit Cayenne-Pfeffer präparieren und dem Hund so lange servieren bis das Kotfressen aufhört.