Bernhardiner

St. Bernhardshund
Bernhardiner, St. Bernhardshund

Bernhardiner Rassengeschichte

Dei Geschichte des Berhardiners ist mit dem Pass von dem er seinen Namen hat eng verbunden. Die ersten Hunde kamen etwa zwischen 1660 und 1670 als Wachhunde auf das Hospitz am St. Bernhardpass. Der Bernhardiner ist wahrscheinlich ein ein Nachfahre von Berghunden, die die durchziehenden römischen Legionen in die Schweiz gebracht haben bzw. von Bauerhunden aus der Gegend. In der Vergangenheit wäre die Rasse beinahe ausgestorben, doch sie wurde regeneriert, vielleicht durch die Einkreuzung von Neufundländern und Deutschen Doggen. Der Name der Rasse kam 1865 allgemein in Gebrauch.

Bernhardiner Rassebeschreibung

Der Bernhardiner ist ein großer, kräftiger Hund. Trotz seiner imposanten Größe ist er jedoch sehr sensibel und hat einen zuverlässigen Charakter. Er ist sehr sanftmütig und liebevoll, sogar mit Fremden. Insgesamt ist er ein ausgeglichener, ruhiger Hund, welcher aber einen ausgeprägten Beschützerinstinkt besitzt. Sein "Dickkopf" ist arttypisch für diese Rasse.
Berühmt wurden die Bernhardiner durch ihren unfehlbaren Ortssinn, die gute Nase sowie durch ihre Wetterfühligkeit, Ausdauer und Wetterfestigkeit.
Bekannt wurde der Bernhardiner durch seine Nutzung als Lawinenhund bei den Augustiner-Mönchen des Hospizes auf dem Grossen St. Bernhard und vor allem durch den Lawinenhund Barry, der über 40 Menschen das Leben gerettet haben soll. Heute ist der Bernhardiner auf Grund der Zuchtauslese für diese Aufgabe ungeeignet; er ist zu schwer und zu massig geworden. Abgelöst wurde er durch den Deutschen Schäferhund und in neuerer Zeit durch den Belgischen Schäferhund. Hunde stellen bei der Lawinensuche jedoch weiterhin ein unverzichtbare Hilfe dar, da Lawinensonden und LVS-Geräte bisher nicht weit genug entwickelt sind. Heute ist der Bernhardiner ein Haus- und Begleithund.

Wesensmerkmale der Hunderasse Bernhardiner

Der Bernhardiner

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