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Seit mindestens 15.000 Jahren ist der Hund der "beste Freund des Menschen". Mit ihren vielfältigen Fähigkeiten, ihrer unbedingten Treue, mit Kuschelfaktor und Dackelblick haben sich Hunde über die ganze Welt verbreitet und in unsere Herzen geschlichen. Heute lebt in fast jedem fünften österreichischen und in fast jedem zehnten deutschen Haushalt ein Hund - es tapsen also circa 800.000 Hunde durch österreichische, 6 bis 8 Millionen Hunde durch deutsche Gegenden. Weltweit gibt es ungefähr 500 Millionen Haushunde!

Hunde sind unsere Freunde!

Der Hund ist der beste Freund des Menschen
Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht. (Heinz Rühmann)

Anfangs waren es meist Wachhunde, Jagdhunde oder Hütehunde - heute arbeiten auch Rettungshunde, Blindenführhunde, Diabetikerhunde oder Therapiehunde für das Wohl der Menschen. Aber wir lieben Hunde nicht nur, weil sie seit jeher vielfältigste Aufgaben für uns erfüllen. Sondern auch, weil sie uns zum an einem grauen Montagmorgen mit ihren Spielchen zum Lachen bringen, weil sie uns die Welt mit anderen Augen wahrnehmen lassen, weil sie uns lehren, im Moment zu leben und geduldig zu sein, und uns schwanzwedelnd motivieren, im strömenden Regen unser Immunsystem zu stärken. Sie verleiten zum Innehalten ("Frauchen, bitte kurz den Bauch kraulen!"), abenteuerlichen Abstechern in die Natur - und sie sind für viele Menschen eine wichtige soziale Stütze, gerade in Zeiten von Selbstzweifeln oder Einsamkeit.

Gib dem Menschen einen Hund und seine Seele wird gesund. (Hildegard von Bingen)

Das Zusammenleben ist für Hund und Mensch aber nicht immer "von selbst" harmonisch, inspirierend, gemütlich und friedlich. Der Hundehalter selbst kann viel zur Zufriedenheit beider Seiten beitragen. Im besten Fall informiert man sich schon vor dem Einzug eines Hundes genau über die Bedürfnisse und die Sprache von Hunden. Es ist aber nie zu spät, sich weiterzubilden! Viele Menschen argumentieren: "Meine Familie hat immer schon Hunde gehabt, ich weiß genau, was die brauchen", aber die Wissenschaft macht vor Hundeerziehung, -ernährung und -gesundheit nicht Halt. Es gibt immer wieder neue Erkenntnisse und Tipps für ein zufriedenes, langes Hundeleben!

Einen Hund aufnehmen

Wenn noch kein Hund bei dir lebt, solltest du dir vorher überlegen, ob du ihm wirklich alles bieten kannst, was er wirklich braucht. Zeit zum Beispiel, und davon gar nicht wenig! Je nach Rasse braucht ein Hund mehrere Stunden Bewegung und Beschäftigung. Du brauchst aber auch Zeit zum Füttern, für die Fellpflege und fürs Streicheln zwischendurch. Du brauchst genug Platz: Hunde sollten einen geschützten, ruhigen Liegeplatz im Haus haben. Und nicht zuletzt Geld: Die Haltungskosten, also für hochwertiges Futter, Zubehör, Impfungen, die Hundesteuer und den Tierarzt, können sehr hoch sein, etwa wenn das Tier einen Unfall hat oder eine ernste Erkrankung.

Ist deine Checkliste schließlich wirklich "pro Hund", stellt sich die große Frage:

Welcher Hund passt zu mir?

Welcher Hund passt zu mir

Das richtet sich nach deinen Vorlieben und Möglichkeiten und eröffnet viele weitere Fragen, welcher Hund zu dir passt: Wie viel Bewegung möchtest du täglich (!) wirklich machen? Wie groß ist deine Wohnung? Wie viel Geld hast du übrig? Wohin soll der Hund mitkommen können? Möchtest du mit dem Hund arbeiten, soll er eine Aufgabe erfüllen? Hast du andere Haustiere?

Wenn du weißt, welche Größe und ungefähren Charaktereigenschaften dein zukünftiger Begleiter haben soll, kannst du einen passenden Mischling suchen oder dich für eine Rasse entscheiden. Es gibt hunderte Rassen, und alle haben ihre eigenen Eigenschaften! Aber egal ob Rassehund oder Mischling: Nun steht die Entscheidung zwischen Hundewelpe und erwachsenem Hund an. Beides kann für dich Vor- und Nachteile haben: Ein Welpe ist natürlich süß und lebt sich schnell bei dir ein, ist aber auch enorm fordernd und kann richtig viel Unsinn anstellen. Bei einem erwachsenen Hund weißt du von vornherein zumindest ungefähr, woran du bist.

Hunderasse des Tages

Slovensky Kopov Hund Slovensky Kopov, Slowakische Schwarzwildbracke "Kopov" ist eine in der Slowakei gebräuchliche Bezeichnung für Laufhund. Der Slovensky Kopov ist ein außdauernder Hund der stundenlang mit lautem Gebell unterwegs sein kann. Er ist ungewöhnlich mutig, weshlab er auch vor einem Keiler nicht zurückschreckt. Gerühmt wird auch seine Wachsamkeit, weshalb er nicht nur für die Jagd sonder auch als...

Hund adoptieren oder kaufen?

Hund kaufen Ratgeber

Im Tierheim und bei Tierschutzvereinen findest du über die Hundevermittlung nicht nur Mischlinge und Secondhand-Hunde (denen du ein neues, schöneres Leben ermöglichen kannst!), sondern immer wieder auch Welpen und Hunde aller Rassen. Ein Weg ins Internet auf diverse Vermittlungsseiten lohnt sich vor der Züchter-Suche also auf jeden Fall. Wenn du keinen Hund adoptieren, sondern kaufen möchtest, solltest du unbedingt darauf achten, einen seriösen Hundezüchter auszuwählen. Hunde von Vermehrern oder aus Massenzuchten haben oft starke gesundheitliche und soziale Probleme. Diese "Züchter" solltest du keinesfalls mit einem Kauf unterstützen, auch nicht aus Mitleid!

Um den geeigneten Wegbegleiter zu finden, sind in unserem Rasseverzeichnis mehr als 300 Hunderassen mit Beschreibung angeführt. In unserer Hunde Fotogalerie findest du zu jeder Rasse viele Bilder, und die Züchterdatenbank liefert Informationen, ob ein entsprechender Züchter in deiner Nähe ist.

Zusammenleben mit Hunden

Zusammenleben mit Hund

Ob du schon mit einem Hund zusammenlebst oder nicht: Es gibt immer noch etwas Neues zu erfahren über unsere liebsten Gefährten!

In der Hundeerziehung wird immer mehr mit Lob und Belohnung, statt mit Schimpfen und Strafe, gearbeitet. Der Hund soll seinem Menschen vertrauen - die Bindung steht im Mittelpunkt. Im Internet kannst du dich gut mit den Grundlagen der modernen Hundeerziehung und mit konkreten Tipps für den Hund-Mensch-Alltag auseinandersetzen. Spätestens bei Problemen solltest du auf eine Hundeschule oder einen Hundetrainer zurückkommen. Aber auch schon vorher kann das sinnvoll sein: zum Sozialisieren von Welpen oder schwierigen Hunden etwa, wenn du mit deinem Hund eine Ausbildung, etwa zum Therapiehund, machen möchtest oder einfach als Funfaktor mit Agility oder Mantrailing.

Apropos Funfaktor: An Hundespielen gibt es nicht nur das klassische Stöckchen-Werfen! Auch hier lohnt sich ein Blick auf unsere Artikel im Hundemagazin, die euer Zusammenleben inspirieren und abenteuerlicher machen können!

Spaß macht auch ein Urlaub mit dem Hund: Ob Berg, See, Meer oder Stadt - es gibt für alle Mensch-Hund-Gespanne das passende Plätzchen. Du solltest dich vor einem gemeinsamen Trip aber gut über das Wunschziel informieren. Mache dir Gedanken, wie sich eure Bedürfnisse vereinbaren lassen.

Was Hunde brauchen

Glücklicher Hund: Was Hunde brauchen

Ein gesunder, glücklicher Hund muss auch artgerechnet ernährt werden. Im Dschungel zwischen Barf, Trockenfutter, Dosen und Selbstgekochtem findest du mit Tipps das Richtige für deinen Vierbeiner. Vor allem wenn dein Hund Allergien, Hautprobleme, Verdauungs- oder Verhaltensprobleme hat, solltest du seine Ernährung überdenken und anpassen!

Nicht zuletzt braucht jeder Hund Leinen, Körbchen, eventuell eine Hundebox (im Urlaub oder bei Problemverhalten kann sie sehr sinnvoll sein, der Hund muss aber langsam damit vertraut gemacht werden!). Jeder Hundehalter muss sich der Frage "Hundegeschirr oder Halsband?" stellen. Auch hierzu gibt es viele Informationen, die du bedenken solltest. So etwa können Halsbänder zu Problemverhalten führen und auf Dauer die Wirbelsäule des Hundes beschädigen.

Aktuelle Hunde Ratgeber, Tipps & Infos im Hundemagazin

Hunderudel im Hundemagazin
  • Impfungen beim Hund: Der richtige Zeitpunkt für die Impfung, Grundimmunisierung und Auffrischung bei Hunden. Weiter lesen ...
  • Richtige Zahnpflege bei Hunden: So wie bei uns Menschen ist die regelmäßige Zahnpflege auch bei Hunden wichtig. Vernachlässigen Hundehalter die Zahnhygiene ihrer Vierbeiner, kann dies zu Problemen führen - Besuche beim Tierarzt sind die Folge. Welche Möglichkeiten es gibt um die Zähne von Hunden zu pflegen ... Weiter lesen
  • Hund barfen: Hundehaltern liegt das Wohlergehen ihrer Schützlinge am Herzen. Sie setzten darauf, dass ihr Hund gesund ernährt wird und entscheiden sich oft zum Wechsel auf Barf-Ernährung wenn bei gesundheitlichen Problemen alternative Fütterungsmethoden mehr Erfolg als konventionelles Hundefutter verspricht. ... Weiter lesen

An interessanten Themen wird es Hundehalterinnen und Hundehaltern nie mangeln. Auch im Hundemagazin planethund.com erfährst du vieles, was wichtig in der Hundehaltung ist. Ob Anschaffung, Welpe, Junghund oder erwachsener Hund - auf planethund.com findest du weitere Hunderatgeber und Wissenswertes zu fast jedem Hunde Thema.