Würmer beim Hund und natürliche Entwurmung

Würmer (Endoparasiten) treten häufig beim Hund auf, denn er dient ihnen als Zwischen- und Endwirt. Ein Tierarzt wird eine regelmäßige Entwurmung empfehlen.

Oft wird vorher leider nicht kontrolliert, sondern es wird auf Verdacht entwurmt. Dass aber ein paar Würmer normal für den Hund sind, wird nicht erwähnt. Mit einer chemischen Entwurmung werden aber eine Menge Toxine in den Organismus geschickt, die dort gewaltigen Schaden anrichten können, ebenso schädigen sie die Leber und greifen die Darmflora stark an. Das kann aber eine Menge anderer Erkrankungen nach sich ziehen, da die Darmflora einen wichtigen Teil des Immunsystems bildet. Es wird zwar gerne das Gegenteil behauptet, aber Wurmkuren belasten den Hund enorm. Viele Darmerkrankungen sind auf übermäßige Wurmkurgaben zurückzuführen. Durch zu häufige Entwurmung bilden sich außerdem Resistenzen gegen die eingesetzten Mittel, deshalb sind sie dann oft gar nicht mehr wirksam. Wird dann eine massive Verwurmung festgestellt und mit den üblichen Mitteln entwurmt, werden die Würmer nicht durch das gewohnte Mittel abgetötet und richten weiter Schaden im Organismus des Hundes an.

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BARF: Kräuter

Kräuter für BarfKräuter sind ein wichtiger Bestandteil beim Barfen. Garten- oder Küchenkräuter werden genauso wie das Gemüse behandelt. Gefrorene Kräuter müssen zur Fütterung in ihrer Struktur komplett zerstört werden, damit die Zellwände der Pflanzen gesprengt werden. Sie können mit dem Gemüse püriert werden.

Im Gegensatz dazu sollten frische Kräuter aus dem Garten, ganz fein gehackt über die Gemüseportion des Hundes gegeben werden. An der Luft verflüchtigen sich bei zerkleinerten Kräutern schnell die wertvollen ätherischen Öle. Werden sie frisch geschnitten und direkt über das Futter gegeben, sind noch alle ihre wertvollen Inhaltsstoffe erhalten. Kräuter kann man aber auch prima selber einfrieren. Dazu die Kräuter feinhacken und mit etwas Wasser in einen Eiswürfelbehälter geben. Nach dem anfrieren, kann man sie in einen größeren Gefrierbeutel umfüllen und später die Würfel dann wunderbar einzeln entnehmen.

Kräuter müssen beziehungsweise sollten nicht jeder Hunde-Mahlzeit beigemischt werden. Kein Kraut ist gesund, wenn es in großen Mengen gefüttert wird. Deshalb auch nicht das selbe Kraut über einen längeren Zeitraum füttern.

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BARF: Milchprodukte

Milchprodukte kommen in der Natur nicht auf dem Speiseplan des Hundes vor. Nicht alle Hunde vertragen Milchprodukte, deshalb sind sie erstmal mit Vorsicht zu genießen.

Wenn der Hund aber nicht mit Allergien oder anderen Unverträglichkeiten (Durchfall) reagiert, dürfen Produkte aus Milch durchaus (wenn es ihm schmeckt) gefüttert werden.

Verträglicher als Kuhmilch, ist Ziegenmilch (eignet sich auch hervorragend für die Zufütterung bei Welpen, wenn die Mutterhündin über wenig Milch verfügt).

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BARF: Zusatzfuttermittel für Hunde

Manche Zusatzfuttermittel können unterstützend bei kranken Hunden eingesetzt werden, bei manchen macht es aber auch Sinn sie dem gesunden Hund als Ergänzung anzubieten.

BARF: Zusatzfuttermittel

Verschiedene Zusatzfuttermittel

Einige Zusatzfuttermittel müssen nicht, können aber gefüttert werden (zum Beispiel Apfelessig). Andere wiederum sind sehr wichtig (zum Beispiel Salz, Eier). Manche Zusatzfuttermittel können intervall- oder kurmäßig angewendet werden, andere wiederum sollten mehrmals wöchentlich oder bei akuten Beschwerden dem Futter zugesetzt werden. Es macht keinen Sinn, dem Hund viele Ergänzungsmittel gleichzeitig zu verabreichen. Drei bis vier sind aber sicherlich doch sinnvoll. Nur die nötigsten und wichtigsten Mittel sollten gegeben werden. Zur Vorsorge diese Mittel reihum zu füttern, ist nicht gesund. Abwechslung ist hier angezeigt.

Besser ist es, diese Mittel “kurmäßig” füttern, anstatt alle gleichzeitig.

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BARF: Welches Obst füttern?

Nach dem Artikel BARF: Welches Gemüse füttern? behandelt dieses Thema einen weiteren wichtigen Bestandteil der Rohfutter-Ernährung unseres Hundes – dem Obst.

Obst für den Hund bei der Rohfütterung

Nahezu alle Obstsorten eignen sich für die Fütterung, jedoch sollte man einige Regeln beachten.

Auch hier – wenn es nicht schon wegen Gemüse hinzugefügt worden ist – ist den Mahlzeiten immer Öl hinzufügen. Das Fett wird benötigt um Vitamine aufzunehmen.

Es sollte, wie Gemüse und Kräuter, püriert werden und ausschließlich reifes oder überreifes Obst ist geeignet (unreifes Obst kann eventuell gesundheitliche Schäden hervorrufen, es kann im Magen- und Darmtrakt zu Störungen führen); niemals schimmeliges Obst füttern.

Obst mit unverdaulicher Schale, muß geschält werden (zum Beispiel Banane) Sorten mit normaler Schale (Birne, Apfel etc.) kann komplett püriert werden, allerdings auf gespritzte Ware achten.

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BARF: Öle

Im fünften Teil der großen Reihe über BARF erkläre ich, welche Öle verwendet werden sollen, welche nicht und welche Zusätze zu den verschiedenen Ölen empfehlenswert sind.

Öle: Allgemeines

BARF ÖleÖle sollten immer kaltgepresst (natives), mit einem erhöhten Omega-3 Gehalt und einem niedrigen Gehalt an Omega-6 Fettsäuren, gewählt werden.

Die Haltbarkeit der Öle liegt bei circa drei Monaten, deshalb sollte man kleine Mengen wählen und in dunklen Flaschen im Kühlschrank aufbewahren.

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BARF: Welches Gemüse füttern?

Nach dem vorigen Artikel BARF: Welches Fleisch füttern? behandelt dieses Thema einen weiteren wichtigen Bestandteil der Rohfutter-Ernährung unseres Hundes – dem Gemüse.

Gemüse für den Hund

Den Mahlzeiten immer Öl hinzufügen. Das Fett wird benötigt um Vitamine zu aufzunehmen Hunde können selber keine Zellulose (Ballaststoffe, die Zellwände der Pflanzen) spalten, deshalb muß rohe pflanzliche Nahrung stark zerkleinert werden,damit die wichtigen Nährstoffe verwertet werden können. Zwiebelgewächse nur von Zeit zu Zeit füttern.

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BARF: Welches Fleisch füttern?

Von der Anatomie und Physiologie her, braucht der Hund als Hauptbestandteil seiner Ernährung Fleisch.

Rind zählt zu den mageren Fleischsorten, enthält viel Zink und wenige essentielle Fettsäuren

Fütterung:

Muskelfleisch, Kopffleisch, Maulfleisch, Lefzen, Backenfleisch, Schlund, Herz (zählt zum Muskelfleisch und nicht zu den Innereien, trotzdem sparsam füttern), Niere, Leber, Lunge, Kehlkopf, Luftröhre, Beinscheibe, Markknochen, Rinderbrustbein, Rinderbein, Rippen, Ochsenschwanz, Pansen, Blättermagen, Wirbelsäule, Hoden, Milz, Euter, Stichfleisch, Zwerchfell (auch Kron- oder Saumfleisch genannt, je nach Region), Fell, Ohren, Haut und andere diverse Fleischabschnitte.
Innereien: Leber, Nieren, Lunge, Milz, Blättermagen, Pansen mit Inhalt, 1-2 Mal in der Woche

Muskelfleisch: Kopffleisch, Stichfleisch (ist die Stelle, wo das Tier nach dem Bolzenschuß, zum Ausbluten gestochen wurde), Zunge, Herz, das Fleisch der Beinscheibe

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BARF: Entgiftung

Wie schon im Basiswissen der Rohfütterung erwähnt, wird nun speziell auf die Entgiftung eingegangen. Dies ist eine wichtige Thematik für Hundehalter, die zu Beginn der Rohfütterung auftreten kann: Der Organismus leitet evtl. Giftstoffe aus und reagiert mit einer Entgiftung.

Die Entgiftung beim Hund

Nach der Umstellung auf Rohfütterung treten möglicherweise Symptome auf, die ungewöhnlich sind. Man sollte allerdings nicht gleich denken, dass der Hund krank ist oder gar das neue Futter nicht verträgt. Im Laufe der Zeit (Monate oder Jahre), sammeln sich die unterschiedlichsten Gifte im Körper an.

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BARF (Rohfütterung) Basiswissen

Laut Wikipedia ist Barf oder auch BARF eine Methode zur Ernährung fleischfressender Haustiere, die primär für Haushunde entwickelt wurde. Die Entwickler von Barf orientierten sich dabei an den Fressgewohnheiten der Wölfe und anderer wildlebender Hunde. In diesem Sinne wird ausschließlich rohes Fleisch, Knochen und Gemüse verfüttert, wobei der Tierhalter für die ausgewogene Zusammensetzung selber sorgen muss.

Bevor man den Hund auf Rohfütterung umstellt, sollte man sich unbedingt mit dem Thema Entgiftung (im zweiten Teil der großen BARF-Reihe) vertraut machen!

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