Hunde in Berlin Stadtführer - Tipps für Hundehalter

Hunde in Berlin

Berlin gilt als Stadt der Vierbeiner, denn derzeit sind über 100.000 Hunde in Berlin registriert. Hundehalter und ihre vierbeinigen Gefährten schätzen Berlin nicht nur für die Offenheit gegenüber den Fellnasen, sondern ebenso für die großflächigen Auslaufgebiete in Parks und Wäldern. Damit die Hundehaltung und das friedliche Miteinander jedoch reibungslos funktionieren, müssen sich die Besitzer an einige lokale Vorschriften halten.

Welche Hunde müssen in Berlin einen Maulkorb tragen?

Für als gefährlich eingestufte Hunde gilt auch in der Hauptstadt von Deutschland eine Leinen- und Maulkorbpflicht in der Öffentlichkeit. Diese sogennanten "Kampfhunde", wie American Staffordshire Terrier, Pit Bull Terrier und Bullterrier sind in einer Rasseliste erfasst und dürfen nur in gekennzeichneten Auslaufgebieten ohne Leine, jedoch mit Maulkorb in Berlin herumtoben. Weiterhin muss die Hundehaltung einer solchen Rasse behördlich in Berlin angemeldet werden und erfordert einige Nachweise, wie ein Führungszeugnis des Besitzers.

Hundesteuer in Berlin

Berliner Hundehalter sind verpflichtet, ihren Vierbeiner innerhalb eines Monats nach der Anschaffung des Tieres oder des Zuzugs nach Berlin bei dem zuständigen Finanzamt anzumelden. Der Hund bekommt dann eine Hundesteuermarke, die dazu verpflichtet, einmal im Jahr 120 Euro Hundesteuer zu zahlen. Davon ausgenommen sind beispielsweise Blinden- oder Rettungshunde.

Vierbeiner in öffentlichen Verkehrsmitteln

Im Berliner Nahverkehr und an Bahnhöfen gilt grundsätzlich die Leinenpflicht. Als gefährlich eingestufte Listenhunde müssen zusätzlich einen Maulkorb tragen. Kleine Vierbeiner, die in einer Transportbox untergebracht werden, brauchen dabei keinen eigenen Fahrschein. Alle anderen Hunde, die an der Leine geführt werden, benötigen jedoch einen ermäßigten Fahrschein der BVG.

Schöne Ausflugsziele für Hunde in Berlin

Neben all dieses Vorschriften gibt es natürlich auch jede Menge tolle Auslaufgebiete für Hunde in der sonst so hektischen Hauptstadt. In vielen Berliner Parks, wie dem Mauerpark, dem Volkspark Friedrichshain, dem Tempelhofer Park und dem Volkspark Wilmersdorf dürfen die Vierbeiner auf den ausgewiesenen Auslaufflächen ohne Leine herumtollen.
Auch in Berliner Wäldern gibt es solche Auslaufflächen. Besonders beliebt unter Hundehaltern ist dabei der Grunewald um den Grunewaldsee, da schwimmbegeisterte Vierbeiner dort sogar an dafür vorgesehenen Badestellen mit anderen Stadthunden im Wasser toben können. Auch am kleinen Wannsee, am Langer See und dem Schlachtensee ist dies möglich.

Für Hund und Halter gibt es in der deutschen Hauptstadt also viel zu erleben. Ob Hundefrisör, großflächige Auslaufgebiete, Tierpensionen oder Hundestrände - die Angebote für Hunde in Berlin nehmen immer mehr zu. Mit speziellen Hundekarten kann dabei jeder Hundehalter den Überblick behalten und findet sicher schon bald seine Lieblingsorte und Freunde für sich und seinen vierbeinigen Gefährten.

Wetter in Berlin für Hundehalter

Das Klima in Berlin ist durch seine Lage im Osten von Deutschland vom Übergang von der maritimen zur kontinentalen Klimazone geprägt. So ist es auch nicht verwunderlich, dass es in der Innenstadt im Jahresschnitt rund 10 Grad Celsius hat.

Im Sommer steigen die Durchschnittstemperaturen auf 17 bis 18,5 Grad. Die Monate Juni, Juli und August sind die wärmsten in der Hauptstadt. An besonders warmen Sommertagen kann es auch schon mal 30 Grad und in der Nacht angenehme 20 Grad haben. Wer in diesen Monaten einen Ausflug nach Berlin plant, sollte damit rechnen, dass die Niederschlagsmenge im Juni am höchsten ist.

Der Winter in Berlin verläuft überweigend regenreich. Hier regnet es im November, Dezember und Januar am meisten. Insgesamt verzeichnet die Hauptstadt rund 106 Regentage pro Jahr. Mit Durchschnittstemperaturen von 0,6 und 0,3 Grad ist es im Jänner und Februar am kältesten in Berlin. Schnee ist eher die Seltenheit und wenn es einmal scheint, schmilzt dieser bald. Wer in der kalten Jahreszeit mit seinem Hund in Berlin vor die Haustüre gehen möchte, sollte sich auf eine unangenehme Kälte einstellen, wenn eine kalte Luftströmungen aus dem Osten auf die Stadt trifft. Tipp: Für die frischer Berliner luft sorgen große Grünflächen wie der zentrale Tiergarten oder der Grunewald. (Quelle: berlin.de)

Titelbild pixabay/scholty1970

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