Hundefotografie Buch: Hunde-Shooting - Fotografieren mit Wau-Effekt

Hunde-Shooting Fotografieren mit Wau-Effekt Buch

Wer Hunde fotografieren möchte, sieht sich schnell mit Schwierigkeiten konfrontiert. Der schwarze Hund hat plötzlich keine Augen mehr, der weiße Hund ist so hell, dass es regelrecht blendet. Bewegungsaufnahmen werden unscharf und still halten und sich in Pose schmeißen, tun die vierbeinigen Modells auch nicht. Das Buch „Hunde-Shooting: Fotografieren mit „Wau-Effekt“ von Regine Heuser (Bildner-Verlag) setzt genau dort an. Es bietet wertvolle Hinweise, Tipps und Erläuterungen rund um das Spezialthema der Hundefotografie auf über 300 Seiten.

Als ich den Vorschlag bekam eine Rezension zu dem Buch über Hundefotografie zu machen, habe ich direkt zugesagt. Ich habe erst vor kurzem mir eine neue DSLR-Kamera zugelegt. Ein gewisses Grundwissen über Fotografie ist bei mir zwar vorhanden, aber insbesondere bei der Umsetzung und die richtige Gestaltung von Hundefotos haperte es. Eines vorweg: Ich wurde nicht enttäuscht.

Inhalt

So erhält man in diesem Buch neben der Vorbereitung für ein Shooting, auch Informationen zur Fototechnik und die Veröffentlichung von Hundefotos im Internet mitsamt rechtlichen Hinweisen. Herzstück des Buches sind allerdings die ausführlichen Kapitel zur Gestaltung der Hundefotos.

  • Wie fotografiert man emotionale Portraits?
  • Wie nutzt man das Licht und was sollte man dabei beachten?
  • Wie bekommt man auch einen Hund in Bewegung gestochen scharf fotografiert?
  • Wie lassen sich Geschichten erzählen und Stimmungen ausdrücken?

Abrunden tut dies noch ein weiteres Kapitel zur Studiofotografie, das auch auf Grundlagen des Blitzens und in „Szene-setzens“ im Studio eingeht.

Rezension vom Buch über Hundefotografie

Beim Lesen des Buches war ich mir oft nicht sicher, für welche Zielgruppe dieses Buch eigentlich gedacht ist. Zwar werden die verschiedenen Kameratypen und deren Vor- und Nachteile erläutert. Genauso wie das Fotografieren in verschiedenen Dateiformaten, Belichtungsmessung und weitere Basisinformationen, die für Einsteiger in die Fotografie sinnvoll sind. Aber auf der anderen Seite werden manche Dinge nur kurz angerissen und wenig erklärt.

Ich war sehr froh bereits ein Grundwissen über die Fotografie zu haben. Zwar werden die Rolle von Iso-Werten, Blende und Verschlusszeiten in den Kapiteln erklärt, aber eine Erklärung dazu fehlt im Kapitel über die Fototechnik. Wer davon noch nie gehört hat und seine erste Kamera in den Händen hält, könnte dementsprechend Verständnisprobleme haben. Auch die Wichtigkeit des Histogramms wird erläutert, aber wie dies genau gelesen werden muss, wurde mir auch nach mehrmaligem Lesen nicht klar.

Trotz dieser Kleinigkeiten ist das Buch über Hundefotografie empfehlenswert. Es lässt sich gut lesen und hat einen flüssigen Sprachstil. Insbesondere die Kapitel über die Feinheiten der Hundefotografie überzeugen. Die Kamera drauf halten und „knippsen“ kann jeder – Emotionen einfangen, Stimmungen transportieren und Geschichten in Bildern erzählen, nicht. Der Autorin gelingt es, diese Punkte in ihrem Buch zu transportieren. Man merkt ihren enormen Wissens- und Erfahrungsschatz in diesem Bereich. Somit gehen ihre Tipps um beispielsweise Hunde in Bewegung zu fotografieren, weit über das was man grundlegend über das Fotografieren von Bewegung weiß hinaus. Welchen Autofokus man für welche Situation einsetzt, wie man die Fokuspunkte dafür entsprechend einstellt und wie man dies im Handling umsetzt, sind Dinge die sie anspricht und es einem leicht machen dies umzusetzen.

Besonders hervorzuheben sind die wunderschönen Fotos in dem Buch – natürlich immer mit entsprechenden Werten und Erklärungen. Auch die Making-Off-Fotos sind sehr interessant und bieten einen ganz anderen Einblick. Da es bei der Fotografie nicht nur um das „Foto knippsen“, sondern auch um die weitere Entwicklung geht, geht die Autorin auch immer wieder auf die Bearbeitung in verschiedenen Bildbearbeitungsprogrammen ein. Leicht verständlich erklärt sie, worauf zu achten ist und welche Schritte nötig sind, um das erwünschte Ergebnis zu erzielen.

Fazit: Hunde-Shooting - Fotografieren mit Wau Effekt

Ich hatte beim Lesen so manchen „Aha“-Effekt und mir wurde schnell klar, warum bei mir so manch Fotoversuch schief gegangen ist. Wer auf der Suche ist nach einem Buch, das speziell auf die Fotografie der geliebten Vierbeiner eingeht, wird hier fündig. Es bietet neben Basis- viel Spezialwissen und Anregungen rund um Aufbau und Gestaltung der Fotos. Selbst erfahrene Fotografen erhalten hier noch wertvolle Tipps. Alles in allem eine Kaufempfehlung für jeden, der sich intensiver mit der Hundefotografie auseinandersetzen möchte oder gar mit dem Gedanken spielt, dies auch im professionellen Rahmen anzubieten.

Autorin: Nina Dany

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