In den letzten Monaten gingen Nachrichten über Hundetötungen in der Ukraine durch viele Medien in ganz Europa. Das VIER PFOTEN Team wird in den kommenden Monaten in der Ukraine hunderte Streunerhunde kastrieren, impfen, medizinisch versorgen, mit einer Ohrmarke versehen und wieder in ihren Revieren freilassen. Das Team setzt sich aus Tierärzten sowie dutzenden Freiwilligen zusammen, die in den vier Europameisterschaft-Austragungsorten Kiew, Lemberg, Charkiw und Donezk und vielen anderen Städten unterwegs sind.
Laut VIER PFOTEN ist Voraussetzung für den Einsatz, dass die Kommunen sich vertraglich verpflichten, keines der behandelten Tiere zu töten. Tötungen von Streunerhunden ändern langfristig nur wenig an deren Anzahl. Lediglich gezielte Kastrations- und Impfprogramme können nachhaltig die Populationen der Hunde verringern und etwaige Krankheitsübertragungen verhindern. Darüber hinaus arbeitet VIER PFOTEN mit den ukrainische Behören bei der Befreiung von geschätzten 100 leidenden Bären in Privathaltung zusammen. Nach eigenen Angaben, konnten in den vergangenen Wochen bereits zwei beschlagnahmte Tiere in das ukrainische Bärenschutzzentrum Synevyr gebracht werden.
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