Dalmatiner

Dalmatiner
  • Ursprungsland: Balkan/Indien
  • Größe: 50 - 61 cm Widerristhöhe
  • Gewicht: 23 - 25 kg
  • Alter 12 - 14 Jahre
  • Fell: weiß/leberfarben, weiß/schwarz
  • Verwendung heute: Begleithund
  • früher: Jagd- und Kutschenhund
  • FCI-Standard: 153
  • FCI-Gruppe: 6 - Laufhunde, Schweisshunde und verwandte Rassen
  • FCI-Sektion: 3

Dalmatiner Rassengeschichte

Dalmatiner heißt die Rasse weil sie von der Dalmatinischen Küste (jetzt Kroatien) kommt. Der wirkliche Ursprung des Dalmatiners geht angeblich bis zu den Pharaonen zurück. Sogar auf 4000 Jahre alten griechischen Friesen sind Jagdhunde abgebildet, die dem Dalmatiner ähneln. Die beliebteste Theorie besagt, der Hund sei im Frühmittelalter von Zigeunern aus Nordindien nach Europa gebracht worden. Das die Rasse in Italien entstanden ist lässt sich nicht beweisen, ebensowenig ist bekannt wie der Hund zu seinem Namen kam. Jagdhund war der Dalmatiner keiner. Er wurde in England als Begleithund für Pferdekutschen verwendet. Bei der New Yorker Feuerwehr waren Dalmatiner als Maskottchen und Warnsirene für die Feuerwehr bekannt. In den Stand der Rassehunde erhoben wurden die Dalmatiner 1890 mit der Gründung des ersten Dalmatiner-Klubs.

Dalmatiner Rassebeschreibung

Das auffälligste Rassenmerkmal des Dalmatiners ist ohne Zweifel seine Tupfenzeichnung. Gewünscht werden auf rein weisser Grundfarbe möglichst gleichmäßig über den ganzen Körper verteilte braune oder schwarze Tupfen. Der Dalmatiner wird heute ausschließlich als Begleithund gehalten, doch jahrhundertelang war er ein hervorragender Gebrauchshund. Er hütete Schafe und vertilgte Schadtiere. In neuerer Zeit arbeitete er auch als Zirkusartist. Vor der Motorisierung wurde er als Kutschenhund verwendet. Er lief neben den Pferdekutschen her und machte in bewohnten Gebieten die Straßen für sie frei. Im 19. Jahrhundert benutzten amerikanische Feuerwehren dazu, die Pferde der Löschwagen zu dirigieren. Heute ist dieser lauffreudige Vierbeiner nur noch Begleithund. Er ist zwar durchweg freundlich, aber manche Rüden gegenüber aggressiv.
Der Dalmatiner ist ein guter Familienhund der aber auch viel Bewegung braucht. Kein Hund für Stubenhocker. Dalmatiner wollen und brauchen ständig eine geistige und körperliche Betätigung. Sie eignen sich vorzüglich zur Begleitung neben dem Pferd und dem Fahrrad. Bei geistiger Beschäftigung wie Suchspiele und Clickerarbeit kommt seine schnelle Auffassungsgabe zur Geltung. Selbst bei der Arbeit in der Fährten-, Flächen-, Trümmer- und Lawinensuche zeigt der Dalmatiner seine unglaublichen Fähigkeiten.
Was er nicht mag ist hartes Abrichten unter Zwang; sein sensibles Wesen gerät dann aus dem Gleichgewicht und er reagiert störrisch.

Wesensmerkmale der Hunderasse Dalmatiner

Der Dalmatiner

  • ist ein Familienhund
  • ist für die Wohnung geeignet
  • braucht wenig Fellpflege
  • braucht viel Auslauf

Diese Rassen könnten dich auch interessieren:

  • Lakeland Terrier Ein Lakeland Terrier ist ein fröhlicher, verspielter, geschickter sowie kinderfreundlicher Hund und daher sehr gut für Familien geeignet. Er ist recht temperamentvoll, unternehmungslustig und ausdauernd. Der Lakie ist selbstbewusst und ein guter Wächter, kläfft aber nie aus Langeweile. Er...

  • Bayerischer Gebirgsschweisshund Der Bayerische Gebirgsschweißhund gehört ebenso wie der Hannoversche Schweißhund und die Deutsche Bracke zu den deutschen Laufhunden. Er wird fast ausschließlich von Jägern und Förstern in Deutschland und in der Tschechischen und der Slowakischen Republik gehalten. Er arbeitet gewöhnlich...

  • American Foxhound Der American Foxhound ist eng verwandt mit dem English Foxhound. Während der englische Vetter aber hauptsächlich in Meuten zur Jagd benutzt wird, ist der amerikanische heutzutage eher ein Showhund und oft auf Ausstellungen zu finden. Der Rücken mäßig lang, muskulös und kräftig. Die Brust...

  • Lancashire-Heeler Der Lancashire-Heeler ist ein kleiner, kräftiger und sehr aktiver Arbeitshund. Er eignet sich zum Treiben von Rindern und Schafen aber auch zur Jagd auf Kaninchen und Ratten. Er ist ein sehr guter Bewacher von Haus und Hof und ein angenehmer Hausgenosse.

Lesetipp im Hundemagazin:

Wie Hunde unser Liebesleben beeinflussen

Dass unsere Vierbeiner unser Leben bereichern, wussten wir bereits, jedoch zeigen neueste Studien: Sie helfen auch unserem Liebesleben auf die Sprünge. Vier Gründe, warum unser Hund der beste Wingman ist: 1. Du hast einen neuen Freund Hunde steigern nicht nur unser...

Wie belohne ich meinen Hund richtig?

Warum solltest Du Deinen Hund belohnen? Andere Frage: Warum fährst Du jeden Tag zur Arbeit? Weil es Dir sonst langweilig ist oder weil Du am Monatsende Deinen Lohn bekommst? Du möchtest, dass Dein Hund ein treuer Begleiter und Familienmitglied wird. Damit das funktioniert, muss er...