Lappländer Rentierhund

Lapinporokoira
Lappländer Rentierhund, Lapinporokoira

Lappländer Rentierhund Rassengeschichte

Die Lapphunde haben sich vermutlich vor langer Zeit aus den örtlichen Jagdhunden vom nordischen Spitztype entwickelt, möglicherweise sind sie direkte Nachfahren des Torfhundes. Es könnte sein, dass es sehr viel später zu Einkreuzungen von Hütehunden aus Schottland kam. Die Entwicklung ist eng verbunden mit der Domestikation des Rens, dazu wurde ein klimaangepaster, selbständig arbeitender Hütehund gebraucht. Im Bereich Lapplands gibt es insgesamt 3 Schläge dieses Hundetyps:
den Finnischen Lapphund (Lapinkoira), FCI registriert mit dem Namen Suomenlapinkoira
den Schwedischen Lapphund (Lappenspitz)
und den Lappländischen Rentierhund (Lapinporokoira) mit kürzerem, stockhaarigem Fell
Auch wenn sehr ähnlich dürfen diese Schläge nicht miteinander gepaart werden, für alle drei sind die Zuchtbücher noch offen, das heißt, dass immer noch rassetypische neue Hunde eingetragen werden können.

Lappländer Rentierhund Rassebeschreibung

Seit Jahrhunderten ist er der Arbeitshund der Lappen und wird als Schlittenhund und zur Bewachung großer Rentierherden verwendet.
Der Lappländer Renntierhund vereint die Wetterfestigkeit des Spitztyps mit dem Hütetrieb und der Ausdauer eines Schäferhunds. Im 20. Jahrhundert wurden Deutsche Schäferhunde zur Verbesserung der Hüteeigenschaften eingekreuzt. Vor der Einführung des Motorschlittens benutzen die Samen diese Hunde ausschließlich zum Hüten der Rentiere. In Finnland existiert ein gut organisiertes Zuchtprogramm, das die Gebrauchstüchtigkeit der widerstandsfähigen, selbstbewussten Rasse sicherstellen soll. Der Lapinporokoira ist ein ruhiges, gehorsames, freundliches, arbeitseifriges und kinderliebes Tier mit einem äußerst pflegeleichten Fell.

Wesensmerkmale der Hunderasse Lappländer Rentierhund

Der Lappländer Rentierhund

  • braucht mittlere Fellpflege
  • ist leichtführig
  • braucht viel Auslauf
  • ist ein guter Wachhund

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