Schipperke

Belgischer Schifferspitz
Schipperke, Belgischer Schifferspitz

Schipperke Rassengeschichte

Sicher ist das der Schipperke aus Belgien stammt und seine Geschichte sehr weit zurückgeht, bis etwa 1600. Der genaue Ursprung dieses kleinen Schifferhunds ist unbekannt. Anatomisch gesehen handelt es sich um einen klassischen Spitztyp, der wahrscheinlich mit anderen kontinentaleuropäischen Spitzen, etwa dem Deutschen Spitz, verwandt ist. Nach dem Krieg ging die Zucht in Belgien sehr stark zurück, hat sich aber wieder erholt. Inzwischen wird er auch in Deutschland gezüchtet und hat hier seine Anhänger gefunden.

Schipperke Rassebeschreibung

Der Schipperke (ausgesprochen (scharfes) S, ch (wie das ch von Dach) ipperke) (übersetzt: kleiner Kapitän, Bootsmann) ist zwar klein, aber oho! Ursprünglich als Schäferhund eingesetzt und gezüchtet wurden sie zu unentbehrlichen Bergleitern auf Kanalschiffen in Flandern und Brabant, auf denen es die Raten vertilgte und die Schiffer vor Eindringlingen warnte. Der Hund wurde auch an Land als tüchtiger Ratten-, Kaninchen- und Maulwurfsjäger verwendet. Wegen seiner Zierlichkeit und Robustieit gibt er einen idealen Hausgenossen ab. Der Schipperke wird gerne als der kleinste Schäferhund der Welt bezeichnet. Er ist Aufgeweckt, aufmerksam, gewitzt, mutig, wachsam, unbestechlich, selbstbewusst, treu, intelligent, kinderfreundlich, Fremden gegenüber sehr misstrauisch, lernfreudig, lebhaft, neugierig, bellt gerne.

Wesensmerkmale der Hunderasse Schipperke

Der Schipperke

  • ist für die Wohnung geeignet
  • braucht mittlere Fellpflege
  • ist leichtführig
  • braucht Auslauf
  • ist ein guter Wachhund

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