Südrussischer Owtscharka

Südrussischer Schäferhund, Südrussischer Oftscharka
Südrussischer Owtscharka, Südrussischer Schäferhund, Südrussischer Oftscharka
  • Ursprungsland: Russland / Ukraine
  • Größe: 65 - 90 cm Widerristhöhe
  • Gewicht: 55 - 75 kg
  • Alter 10 - 11 Jahre
  • Verwendung heute: Hüte-, Schutz- und Begleithund
  • früher: Viehschützer
  • FCI-Standard: 326
  • FCI-Gruppe: 1 - Hütehunde und Treibhunde
  • FCI-Sektion: 1

Südrussischer Owtscharka Rassengeschichte

Der Südrussische Owtscharka ist eine von drei Owtscharka-Arten aus Russland. Ursprünglich stammt der Südrussische Schäferhund von der Krimhalbinsel in der Ukraine.

Südrussischer Owtscharka Rassebeschreibung

Der Südrussische Owtscharka ist ein Hund mit zwei Gesichtern. Er teilt die Welt in zwei Stücke: "meine Welt" und "nicht meine Welt." Er ist ein unabhängiger, intelligenter, sturer, dominanter und loyaler Hund. Er kann sehr liebenswürdig und anhänglich sein, aber nur zu seiner Zeit. Er hat kaum den Wunsch einem einen Gefallen zu tun; er will seinem Herrn Gesellschaft leisten, macht aber nicht alles was man Ihm sagt.
Man sollte nicht vergessen, dass diese Rasse wegen ihrer Unabhängigkeit und ihres Schutztriebs gezüchtet wurde. Südrussen mussten damals im Arbeitseinsatz Ordnung ohne menschliche Hilfe halten, z.B. wenn die Schafe Wasser tranken. Die Hunde sorgten dafür, dass die Schafe nur in kleinen Gruppen Wasser tranken, da sonst die ganze Quelle zerstört worden wäre. Deshalb kombiniert der "Südrusse" die Eigenschaften von Misstrauen gegen Fremde mit großer Sensibilität und einem klaren Talent für Situationsbeherrschung.
Diese Eigenschaft gibt ihm psychologisches Übergewicht. Ein “Südrusse" akzeptiert es, wenn ein dominanter Hund oder Mensch die Kontrolle hat. Wenn er aber Unsicherheit bemerkt, dann will er dominieren. Obwohl der "Südrusse" ein Hund mit einem starken eigenen Willen ist, ist es durchaus möglich ihn auszubilden. Seinen Schutztrieb kann man lenken; verkleinern oder vergrößern. Für einen Welpen ist es unbedingt notwendig, dass er zur Familie gehört und im Familienkreis aufwächst.Der Südrussische Owtscharka ist robust, mutig, wachsam, temperamentvoll

Wesensmerkmale der Hunderasse Südrussischer Owtscharka

Der Südrussischer Owtscharka

  • braucht viel Fellpflege
  • braucht Auslauf
  • ist ein guter Wachhund

Diese Rassen könnten dich auch interessieren:

  • Bluetick Coonhound Der Name "Blaugesprenkelte Waschbärhund" ist nicht ganz korrekt, in Wirklichkeit handelt es sich beim Bluetick Coonhoundum einen dreifarbigen Hund. Er ist wie alle Coonhounde eine in den USA entwickelte Hunderassen. Ihr Haupteinsatzgebiet ist die Jagd auf den Waschbär (engl. Racoon oder kurz...

  • Finnenspitz Kälte und tiefer Schnee können die Jagdlust dieses Hundes nicht dämpfen. Dieser unabhängige, fast katzenartige Hund, ist in Finnland als arbeitsfreudiger Jagdhund noch Heute sehr beliebt. Er verfügt über eine gewaltige Stimme – und ist ein aufmerksamer Wächter mit einer raschen...

  • Chinook Der Chinook ist eine sehr sseltene Rasse. Seinen Namen hat er nach dem Lieblingshund seines Züchters Walden. Der Chinook gleicht einem typischen Spitz - wie ein richtiger Schlittenhund stets arbeitswillig. Er hat ein starkes, selbstbewußtes Naturell und braucht als Welpe eine feste Hand, damit...

  • Poitevin Die Heimat des Poitevin ist das Gebiet um die Stadt Poitiers in Westfrankreich. Die Zucht des Poitevins ist recht schwierig und sein Einsatz für die Jagd eher beschränkt. Der Poitevin kann ein Stück Wild über 7 Stunden verfolgen, er ist sehr gelehrig und kann am Tag 50 Km...

Lesetipp im Hundemagazin:

Zuneigung

Menschen sind für den Hund wie Rudelmitglieder. Der Hund möchte seinen Rudelgenossen auch Zuneigung zeigen. Viele der Zuneigungsgesten vom Hund bleiben ihm von der "Kindheit" an erhalten. Die Begrüßungsgeste des Hochspringens und Gesichtableckens ist vom Hund wirklich als...

St. Martinsfest tierfreundlich gestalten

Das St. Martinsfest wird um den 11. November in ganz Deutschland gefeiert. Mit dieser Festlichkeit soll an den Heiligen Martin von Tours erinnert werden, der im vierten Jahrhundert einem frierenden Bettler die Hälfte seines Mantels überließ und ihn so vor dem sicheren Tod...