Aufklärung für Hundehalter in Wien

Die Polizei schenkt Wiener Hunden und deren Besitzern in den ersten Märzwochen mehr Aufmerksamkeit. Es soll wieder mehr über geltende Vorschriften aufgeklärt und - falls nötig - auch gestraft werden.

Sicherheit und Hundekot

In erster Linie gehe es um die Sicherheit und das Hundekotproblem, sagte Umweltstadträtin Isabella Kossina (SPÖ). Die Aufgabe der Polizei sei dabei nicht das Sammeln von Anzeigen, sondern das Vermeiden von Tierbissen und Verschmutzungen, ergänzte Polizeipräsident Peter Stiedl.

Broschüre für Wiener Hundehalter

Für all jene, die über Maulkorb- und Leinenpflicht sowie die Bestimmungen zur Trümmerl-Entsorgung in Wien nicht genau Bescheid wissen, gibt es eine Broschüre mit sämtlichen Informationen zur Hundehaltung.

Darin ist zum Beispiel zu erfahren, dass Hunde an öffentlichen Orten in Wien entweder einen Maulkorb tragen oder an der Leine geführt werden müssen.

769 Anzeigen in Wien pro Jahr

Dass uneinsichtigen Hundebesitzern Konsequenzen drohen, ist nicht neu. Laut Polizei hat es im Vorjahr 769 Anzeigen, 482 Organmandate und 2.026 Abmahnungen nach Verstößen gegen den Maulkorb- und Leinenzwang gegeben.

Quasi in einem Aufwaschen mit der Schwerpunktaktion soll auch wieder das Bewusstsein gestärkt werden, dass die Hinterlassenschaften der 50.000 in Wien offiziell angemeldeten Hunde weggeräumt werden. Kossina: "In Paris ist es selbstverständlich, dass Hundekot weggeräumt wird."

Quelle: ORF

Link: http://www.orf.at/

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