Jura-Laufhund (Saint-Hubert)

Jura-Laufhund (Saint-Hubert)
  • Ursprungsland: Schweiz
  • Größe: 46 - 59 cm Widerristhöhe (Mittelgroße Hunderasse)
  • Gewicht: 15 - 20 kg
  • Alter 12 - 13 Jahre
  • Fell: viele Farben
  • Verwendung heute: Begleit- und Jagdhund
  • früher: Niederwildjagd

Jura-Laufhund (Saint-Hubert) Rassengeschichte


Die schweizerischen Laufhunde ware im Mittelalter weit über die Landesgrenzen berühmt. Zu dieser Zeit war die Jagd ein Vorrecht des Adels und des Klerus die auch auf die Reinheit der Jagdhunderassen achteten. Die genauen Ursprünge des Jura-Laufhundes (Saint-Hubert) sind unbekannt. Da die Rasse jedoch in der Schweiz unweit der französischen Grenze heimisch ist, wurde sie wohl eindeutig von französischen Lokalrassen beeinflußt. Er zählt zu den vier Schweizer Laufhunden (Chiens courants suisse; Swiss Hounds; Sabueso Suizos), die von der FCI unter einem Rassestandard zusammengefasst wurden, aber bei Ausstellungen separat bewertet werden. Eigene, unterschiedliche Namen für Varianten einer Rasse sind nicht selten.

Jura-Laufhund (Saint-Hubert) Rassebeschreibung

Der Jura-Laufhund (Saint-Hubert) gehört zur Rasse Schweizer Laufhund. Dieser ist eine von der FCI (Nr.59, Gr.6, Sek.1.2) anerkannte schweizerische Hunderasse. Durch den breiten Schädel, die auffallende Stirnfurche und die satte Färbung unterscheidet er sich von den anderen schweizerischen Gebirgslaufhunden. Er ist ein hervorragender Spürhund, der auf Füchse, Hasen und sogar kleine Hirsche angesetzt wird, kann die schwächste Duftspur im rauhen Gelände verfolgen. Er gibt einen ausgeglichenen Hausgenossen und Begleithund ab. Wird gerne von Jägern gehalten. Braucht konsequente Erziehung.

Wesensmerkmale der Hunderasse Jura-Laufhund (Saint-Hubert)

Der Jura-Laufhund (Saint-Hubert)

  • ist ein Familienhund
  • braucht wenig Fellpflege
  • braucht Auslauf

Diese Rassen könnten dich auch interessieren:

  • Alpenländische Dachsbracke Erscheinungsbild: Kräftig gebauter, jedoch sehr beweglicher Jagdhund mit robustem, starkknochigem Körperbau, fester Muskulatur und dichtem, harschem Stockhaar. Ideale Schulterhöhe zwischen 35 und 39 cm. Die Alpenländische Dachsbracke wird in zwei Farbschlägen gezüchtet: • hirschrot (mit oder...

  • Schipperke Der Schipperke (ausgesprochen (scharfes) S, ch (wie das ch von Dach) ipperke) (übersetzt: kleiner Kapitän, Bootsmann) ist zwar klein, aber oho! Ursprünglich als Schäferhund eingesetzt und gezüchtet wurden sie zu unentbehrlichen Bergleitern auf Kanalschiffen in Flandern und Brabant, auf denen es...

  • Samojede Obwohl Samojeden eigentlich Arbeitshunde sind, werden sie heute hauptsächlich als Haus-, Familien- oder Ausstellungshunde sowie gelegentlich im Hundesport, beispielsweise in Agility, mit gutem Erfolg eingesetzt. Seltener werden sie als Schlittenhunde bei Schlittenhunderennen verwendet, da sie...

  • Beagle-Harrier Der Beagle-Harrier ist eine französische Rasse aus rein englischen Hunden gezüchtet Er ist in Frankreich bei den Jägern sehr beliebt. Er ist ein passionierter und unermüdlicher Jagdhund, der auf Hasen, Hirsche, Füchse und sogar Wildschweine angesetzt wird. Außerhalb Frankreichs kennt man den...

Lesetipp:

Die Leishmaniose

Die Leishmaniose ist beim Hund eine gefährliche, möglicherweise sogar tödliche Erkrankung, die durch den Stich einer Sandmücke (Schmetterlings- oder Engelsmücken) übertragen werden kann. Diese Mücken übertragen einzellige Parasiten, die sich in der Blutbahn...

Schmerz lass nach!

AthritisViele von uns kennen das: Jede Bewegung, jeder Schritt tut weh, das Aufstehen bereitet in allen Gelenken Schmerzen, speziell jetzt in der kalten Jahreszeit. Die Diagnose: Arthritis, gemeinhin Gelenksentzündung genannt. Die WHO schätzt, dass 40% der Bevölkerung über 70 Jahre mehr oder...