Hundefutter im Urlaub

Hundefutter im Urlaub

Den Vierbeiner mit in den Urlaub zu nehmen, ist für die meisten Hundebesitzer ganz normal. Meist sind die Tiere Familienmitglieder, ohne die im Urlaub keiner so richtig glücklich würde. Einen Urlaub mit Hund zu unternehmen, bedeutet aber auch, dass einiges an Vorbereitung nötig ist, damit der Urlaub entspannt verläuft. Reiseziel, Unterkunft und Anreise müssen ebenso gut organisiert sein, wie die Verpflegung des Hundes am Urlaubsort.

Hundefutter mit auf die Reise nehmen

Ist ein Hund gut auf sein Futter eingestellt, sollte das auch im Urlaub so bleiben. Diesen Rat gaben wir bereits im Rahmen der Ernährungscheckliste im Artikel „Urlaub mit Hund“. Weitere Tipps auf der Liste waren: Dem Hund vor der Abreise weniger zu essen zu geben, stattdessen viel frisches Wasser – vor der Reise und während der Reise. Idealerweise gibt es viel davon, was der Hund bereits kennt. Das bedeutet: Spielzeug, Näpfe und Snacks sollten ebenso mitreisen wie etwa bekanntes Futter. Wer seinen Hund im Urlaubsland variabel ernähren möchte, sollte in jedem Fall auf rohes Fleisch verzichten, da hierbei ein Infektionsrisiko besteht.

Um den Ansatz zu verwirklichen, dem Hund im Urlaub nur gewohntes Futter zu geben, gibt es zweierlei Möglichkeiten:

  1. Das Futter wird von zuhause mitgenommen. Je nach Anreiseart wird das spätestens dann problematisch, wenn die Reise lange dauert und eine Gepäckbegrenzung für das Reisemittel besteht. Diese Option ist allerdings die sicherste Variante, um zu verhindern, dass der Hund im Urlaub das Essen nicht verträgt. Eine Alternative könnte es sein, das Hundefutter vorab per Post an die Urlaubsadresse zu schicken.
  2. Das Futter wird vor Ort gekauft. Wer beispielsweise innerhalb von Deutschland verreist, wird kaum Probleme haben, reguläres Futter in großen Lebensmittel- bzw. Haustier-Bedarf-Ketten zu finden. Schwierig könnte es nur dann werden, wenn der Hund Spezialnahrung erhält. Ein Anruf beim Händler im Urlaubsort kann hier etwaige Unklarheiten beseitigen.
Experten raten dazu, im Urlaub gewohntes Futter zu geben und das möglichst im eigenen Hundenapf, der von zuhause gewöhnt ist. Der Grund: Auch für den Vierbeiner bedeutet der Urlaub einen Ausnahmezustand - mit mächtig viel Aufregung. Eine Futterumstellung könnte das zudem verschlimmern.

Worauf beim Transport vom Hundefutter während der Reise achten?

Trockenfutter kann gut in einer luftdichten, verschließbaren Box reisen. Es ist wichtig, dass das Trockenfutter nicht nass wird, da es sonst schimmeln könnte. Nassfutter ist dabei nicht weniger heikel, was den Transport und die Aufbewahrung angeht. Es darf nicht zu heiß werden. Bei warmen Sommertemperaturen über 30 Grad Celsius verliert das Futter nicht nur an Nährstoffen und Vitaminen, sondern könnte auch schlecht werden, was bedeuten würde: Der Hund erhält verdorbenes Essen und wird deswegen Verdauungsprobleme bekommen oder gar schwer erkranken.

Um die notwendige Futtermenge für die Reisezeit richtig zu berechnen, solltest du den täglichen Futterbedarf deines Hundes wissen. Falls nicht ist es eine gute Idee, die übliche Futterration vor der Reise abwiegen oder die Fütterungsempfehlung auf der Futterpackung zu lesen. Aber Achtung: Diese sind immer nur Richtwerte und müssen sich mit dem individuellen Ernährungsbedarf deines Hundes nicht decken,  da diese von vielen verschiedenen Punkten. Im Zweifel lieber etwas mehr Futter mit auf die Reise nehmen.

Hundefutter an den Urlaubsort liefern lassen?

Wer sich als Hundehalter sicher ist, im Urlaub keinen Futterwechsel initiieren zu wollen, kann – wie bereits erwähnt – das Futter vor Ort kaufen oder von zuhause aus mitbringen. Ist das nicht möglich, bieten einige Futterhersteller sogar die Option an, das gewohnte Futter direkt an die Urlaubsadresse zu liefern.

Diese Alternative muss übrigens keine „Notlösung“ sein, sondern kann eine gute Option sein, um die Gepäckberge zu minimieren, die mit Hund an Bord durchaus etwas größer ausfallen könnten. Wer diese Option wahrnehmen möchte, sollte im Vorfeld direkt beim Hersteller der Hundenahrung oder ggf. bei einem zuverlässigen Lieferanten nachfragen, um diese Option auszuloten.

Bietet das Feriendomizil selber Futter an?

Wer ein Reiseziel ausgewählt hat, bei dem sich die Unterkunft explizit auf Hundegäste spezialisiert hat, kann es eine gute Idee sein, im Vorfeld das Futterthema mit den Betreibern der Unterkunft zu besprechen. Möglicherweise halten die Anbieter selbst Futter vor, welches vor Ort erworben werden kann. Tipp: Hundehalter können eben das Futter des Urlaubsorts auch in entspannter Atmosphäre zuhause testen. Verträgt der Hund sowohl die kurzfristige Umstellung als auch den Konsum des Hundefutters gut, steht auch einem Wechsel des Hundefutters im Urlaub nichts im Wege.

Es gibt zwar einige hundefreundliche Hotels, doch oftmals fühlen sich Hunde in Ferienhäusern fernab des Trubels wohler. Dansk.de bietet aktuell sogar ein Angebot für Hundehalter vor: Bei einer Buchung eines Ferienhäuser in Dänemark gibt es für alle Neukunden von "Dinner-for-Dogs" ein Futterpaket von Dinner-for-Dogs gratis dazu. Aber Achtung: Da in Dänemark das Hundegesetz alles andere als hundefreundlich ist, gilt es hier besonders für Halter von gefährlich eingestuften Hunderassen in Dänemark diese Punkte zu beachten.

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