Bologneser

Bichon Bolognais
Bologneser, Bichon Bolognais

Bologneser Rassengeschichte

Der Bologneser (Bichon Bolognese) gehört zu einer Hunderasse, die vorwiegend in der italienischen Stadt Bologna heimisch war, aber ursprünglich nicht von dort stammte. Er wurde vermutlich von Seeleuten von den Balearen in die Stadt gebracht und war während der Renaissance in Frankreich und Italien verbreitet. Von ihm gibt es Darstellungen auf Stichen des 16. und 17. Jahrhunderts sowie auf Gemälden von Tizian, Pieter Brueghel der Ältere und Francisco de Goya. Er galt als ein großartiges Geschenk von Hof zu Hof, insbesondere an den Höfen der Medici, Borgia und d'Este. Auch Madame de Pompadour, Katharina die Große sowie die Kaiserin Maria Theresia besaßen diesen intelligenten und fröhlichen Gesellschafter.

Bologneser Rassebeschreibung

Der Bologneser ist ein Hund von zartem und feinem Körperbau, ein beliebter und anpassungsfähiger Begleit- und Familienhund, sehr unternehmungslustig und gelehrig. Obwohl Bologneser keine Kläffer sind, können sie doch wirkliche Wachhunde werden. Trotz seiner geringen Größe ist er ein robuster und unempfindlicher Hund.
Bologneser sind nicht überaktiv oder nervös, dennoch temperamentvoll und immer zum Spiel aufgelegt, daher besonders für Familien mit Kindern geeignet. Sie brauchen viel Zuneigung und Gesellschaft von ihrer Familie und gewöhnen sich sehr an ihre Besitzer, weshalb man sie nicht mehr weitergeben sollte. Er kann ein Alter von 15 Jahren und mehr erreichen.

Wesensmerkmale der Hunderasse Bologneser

Der Bologneser

  • ist ein Familienhund
  • ist für die Wohnung geeignet
  • braucht viel Fellpflege
  • ist leichtführig
  • braucht Auslauf

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