Schnauzer

Mittelschnauzer
Schnauzer, Mittelschnauzer
  • Ursprungsland: Deutschland
  • Größe: 40 - 50 cm Widerristhöhe (Mittelgroße Hunderasse)
  • Gewicht: 14 - 20 kg
  • Alter 12 - 14 Jahre
  • Fell: pfeffersalz, schwarz
  • Verwendung heute: Wachhund, Begleithund
  • früher: Hofhund, Rattenfänger, Wachhund (er bewachte gewissenhaft den Hof und beseitigte im Stall die Ratten, daher auch oft die Bezeichnung „Rattler“ für die Schnauzer)
  • FCI-Standard: 182
  • FCI-Gruppe: 2 - Pinscher und Schnauzer, Molosser & Schweizer Sennenhunde
  • FCI-Sektion: 1.2

Schnauzer Rassengeschichte

Der Schnauzer entstand aus dem Deutschen Pinscher und wurde ursprünglich als rauhaariger Pinscher geführt. Der Schnauzer wurde als Hof- und Stallhund im süddeutschen Raum gehalten. Zu seinen Aufgaben zählte die Bewachung des Hofes, Begleitung der Fuhrwerke, sowie das säubern der Ställe von Ratten und anderen Nagetieren. Das brachte ihm im Volksmund den Namen „Rattler“ ein.

Schnauzer Rassebeschreibung

Ein Schnauzer ist das kleinere Abbild seines großen Bruders des Riesenschnauzers. Ein mittelgroßer, kompakter, rustikaler und unbestechlicher Begleiter. Typisch für den Hund sind sein Temperament, aber gleichzeitig auch seine innerliche Ruhe. Schnauzer verfügen in den meisten Fällen über ein sehr ausgeprägtes Selbstbewusstsein. Sie sind sehr klug, mutig, unerschrocken und haben große Ausdauer. All dies sind ideale Voraussetzungen für einen Familien-, Wach- und Begleithund. Gleichzeitig stellen diese Charakterzüge aber auch Anforderungen an den Hundehalter. Ein Schnauzer braucht eine konsequente, liebevolle Erziehung, ansonsten übernimmt er gerne das Kommando. Seiner Familie ist der Schnauzer sehr zugetan, Fremden gegenüber ist er normalerweise zurückhaltend bis abweisend.

Pflege: Schnauzer verfügen über sehr drahtiges, hartes Haar. Sie müssen 2-3 mal im Jahr getrimmt werden. Der Bart und die Spinne (Pony) müssen regelmässig gekämmt werden. Ansonsten ist der Schnauzer ein sehr pflegeleichter Hund der regelmässig getrimmt kaum haart.

Gesundheit: Schnauzer sind eine relativ gesunde + robuste Rasse. Wie bei allen mittelgroßen bis großen Hunden ist eine Untersuchung auf Hüftgelenksdysplasie vor dem Zuchteinsatz vorgeschrieben. Vereinzelt treten bei schwarzen Schnauzern Plattenephitelkarzinome auf.


Text mit freundlicher Genehmigung von Kerstin Kammler - Riesenschnauzer vom Wiesengrund.

Wesensmerkmale der Hunderasse Schnauzer

Der Schnauzer

Diese Rassen könnten dich auch interessieren:

  • Flat Coated Retriever Der Flat Coated Retriever ist ein passionierter Jagdhund mit unermüdlichem Finde - und Apportierwillen. Sein etwas überschäumendes Temperament gepaart mit Sensibilität stellt – vor allem in der Jugend – große Anforderungen an die Geduld und das Einfühlungsvermögen des Besitzers. Wenn...

  • Segugio Italiano (Kurzhaar) Der Name des Segugio Italiano oder "Cane di seguito" leitet sich von dem Verbum "seguire=folgen" ab. wörtlich übersetzt ist er also ein "Verfolgungshund" was seine Funktion bei der Jagd ja auch umschreibt. Die Ursprünge dieser ungewöhnlich attraktiven Rasse kann man am Körperbau sehen. Der...

  • Mudi Die Hunderasse Mudi ist wegen seines mutigen Verhaltens bei Schäfern auch zum Treiben schwieriger und großer Tierarten sehr beliebt. Mudis werden auch zur Treibjagd auf Wildschweine verwendet oder als Hund zur Rauschmittelsuche. Der Schutz- und Begleithund...

  • Russischer Schwarzer Terrier Russische Terrier sehen zwar mitunter furchterregend aus, aber sie sind keineswegs aggressiv. Sie sind Fremden gegenüber wachsam und misstrauisch. Sie dürfen aber keine extreme Reizbarkeit zeigen, sondern sind ausgeglichen und greifen auch nicht gleich an. Als Schoss oder Wohnungshund sind sie...

Lesetipp im Hundemagazin:

Hundegeschichte zum Valentinstag

Ein tiefer Seufzer verließ ihre Kehle, während sie durch die Terrassentür nach draußen in das triste Wetter starrte. Die Regentropfen klatschten gegen die Scheibe und die Witterung passte zu ihrer trüben Stimmung. »Mama, was ist denn mit Lissy? «, fragte...

Den Hund alleine lassen

Im Alltag eines Hundehalters ist es meistens so, dass der Hund auch mal alleine gelassen werden muss. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass bereits dem Welpen das Alleine sein trainiert wird. Je älter der Hund ist, desto schwierig ist es ein Alleinbleiben beizubringen. ...