Mops

Pug
Mops, Pug

Mops Rassengeschichte

Der Mops stammt vermutlich aus dem Kaiserreich China, wo er vor mehr als 2.000 Jahren aus doggenähnlichen Hunden herausgezüchtet wurde. Er galt als Königshund und es war ein Privileg der Könige, ihn besitzen und anfassen zu dürfen. Man vermutet, dass Hunde, die nicht zur Weiterzüchtung geeignet waren, von den Züchtern teuer an das Volk verkauft wurden.

Im 16. Jahrhundert kamen seine Vorfahren mit der Ostindischen Gesellschaft in die Niederlande. Von dort breitete sich der Mops in den Salons der Damen aus, wo er um 1900 von dem Pekinesen abgelöst wurde. Ab 1918 kam es zu einem neuem Aufschwung seiner Rasse. Den Mops in seiner historischen Form kann man auf Gemälden des Malers William Hogarth bewundern. In Brehms Tierleben von 1927 wird die ursprüngliche Kopfform vom Mops besonders deutlich.

Mops Rassebeschreibung

Trotz seiner geringen Größe wird der Mops zu den Molossern gezählt. Dieser robuste, kompakte Hund ist ein angenehmer Begleithund. Der Mops ist intelligent, verspielt, gutmütig und lernwillig. Da der Hund zu Übergewicht neigt, ist eine ausgewogene Ernährung ausgesprochen wichtig.

Der Mops ist sehr mutig und unterschätzt oft Gefahrensituationen. Beispielsweise auch mit anderen Hunden, da er ihm entgegengebrachte Aggressionen oft nicht richtig deuten kann.Dieser streitlustige und individualistische kleiner Hund ist ungemein hartnäckig und eigensinnig. Er weiß, was er will, und gibt nicht eher nach, bis er sein Ziel erreicht hat.

Fell vom Mops

Der Mops hat glattes, kurzes und weich-glänzendes Haar in den Farben einfarbig schwarz, silbergrau, verschiedene Nuancen beige (von weißgelb bis gelbbraun), Grundfarbe in deutlichem Kontrast zu Abzeichen. Die Abzeichen am Kopf, die Maske, Stirnflecke und Muttermale an den Backen sind deutlich abgegrenzt und so schwarz wie möglich. Die kleinen Ohren fallen nach vorne und bilden ein sogenanntes Knopfohr, aber auch Rosenohren sind erlaubt. Idealgewicht laut FCI: 6,3 bis 8,1 kg bei einer Größe bis zu 31 cm. Er kann 13 bis 15 Jahre alt werden.

Mops Haltung

n der Erziehung benötigen kleine Hunde wie die Hunderasse Mops klare Strukturen. Wegen ihrer physischen Unterlegenheit müssen sie lernen, dass sie bei ihrem Mensch Schutz suchen können. Wenn die Hunde eine Jagd durch einen großen Hund abbrechen können, weil sie bei ihrem Herrchen oder Frauchen stehen bleiben können, sind die Vierbeiner deutlich weniger gestresst

Die Tiere benötigen genauso eine konsequente Erziehung wie große Hunde. Mopse haben einen höheren Energiebedarf als große Rassen. Das Futter sollte den Hunden in hoch verdaulicher Form zur Verfügung gestellt werden. Es empfehlen sich zudem zahnpflegende Kauartikel oder Pasten, die der Bildung von Zahnstein vorbeugen. Da kleine Rassen viel älter werden als große Hunderassen, sind ab einem Alter von etwa 6 bis 7 Jahren jährliche Vorsorgeuntersuchungen beim Tierarzt zu empfehlen.

Weitere Informationen unter https://www.dermops.at/

Wesensmerkmale der Hunderasse Mops

Der Mops

  • ist ein Familienhund
  • ist für die Wohnung geeignet
  • braucht wenig Fellpflege
  • braucht Auslauf
  • ist ein guter Wachhund

Diese Rassen könnten dich auch interessieren:

  • Westsibirischer Laika Laika (russisch лаять (lajat′) = bellen, Pl. Laiki) ist aber auch der Name von Russischen Hunderassen. Der erste Hund, der die Erde in einem Raumschiff umkreiste, wurde Laika genannt, obwohl es sich dabei vermutlich um einen Samojeden handelte. Die einzelnen...

  • Himalaja-Schäferhund Der Himalaja_Schäferhund lässt sich nicht wirklich als eigene Rasse bestimmen uns ist als solche auch nicht anerkannt. Der Kynologe Professor Panwar von der Universität Lucknow meint, daß der indische Banjara und Bhotia im Grunde eine Rasse bilden, die unter dem Namen Himalayan Sheepdog...

  • Japan Spitz Der Japanische Spitz ist eine von der FCI (Nr.262, Gr.5, Sek.5) anerkannte japanische Hunderasse. Dieser kleine Hund von Typ Spitz wird 30 bis 38 cm groß, sein Fell ist weiß, lang, dicht, gerade und abstehend, typisch spitzartig sind auch seine kleinen dreieckigen Stehohren.Er sieht dem...

  • Jura-Laufhund (Bruno) Der Jura-Laufhund (Bruno) gehört zur Rasse Schweizer Laufhund. Dieser ist eine von der FCI (Nr.59, Gr.6, Sek.1.2) anerkannte schweizerische Hunderasse. Durch den breiten Schädel, die auffallende Stirnfurche und die satte Färbung unterscheidet er sich von den anderen schweizerischen...

Lesetipp im Hundemagazin:

Tipps für die Nachsorge nach der Hunde-OP

Wer seinen treuen Begleiter liebt, lässt nichts unversucht, um ihm zu helfen – besonders, wenn es um seine Gesundheit geht. Eine Operation ist oft ein großer Schritt, der Hund und Halter gleichermaßen fordert. Doch das eigentliche Abenteuer beginnt danach: die Nachsorge....

Radfahren mit Hund

Beim Radfahren mit Hund sollten verantwortungsvolle Hundehalter einige Punkte berücksichtigen, da eine Mitnahme des Vierbeines nicht ganz ungefährlich ist. Welcher Hund eignet sich zum Radfahren? Für kleine und große Hunde gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten,...