Shiba

Shiba
  • Ursprungsland: Japan
  • Größe: 35 - 41 cm Widerristhöhe
  • Gewicht: 8 - 10 kg
  • Alter 12 - 13 Jahre
  • Fell: viele Farben
  • Verwendung heute: Begleithund
  • früher: Niederwildjagd
  • FCI-Standard: 257
  • FCI-Gruppe: 5 - Spitze und Hunde vom Urtyp
  • FCI-Sektion: 5

Shiba Rassengeschichte

Der Shiba (auch: Shiba-Ken; jap. 柴 shiba, Feuerholz und 犬 inu, Hund). Zur Bedeutung des Namens gibt es drei unterschiedliche Theorien: Die erste besagt, dass der Name mit der Fellfärbung zu tun hat, abgeleitet von shiba-aka (柴赤), einem bräunlichen Rot-Ton. Eine andere mögliche Herkunft ist eine alte Bedeutung des Schriftzeichens shiba (柴) für etwas Kleines. Eine Möglichkeit ist die Ableitung von Ortsnamen Shiba-Mura (柴村) in der Präfektur Nagano.

Das Schriftzeichen inu bzw. ken (犬) bedeutet Hund. gehört zu den typisch japanischen Rassen wie der Hokkaido-Hund, Kishu, Shikoku, Kai und Akita-Inu. Der Shiba Inu ist der Kleinste dieser 5 Rassen. In Japan entdeckte man bei Ausgrabungen Knochenreste von Menschen und Hunden. Offensichtlich war dieser Hund der Jagdbegleiter der Menschen. Aufgrund dieser Knochenreste konnte festgestellt werden, dass der Hund von damals dem heutigen Shiba sehr ähnelte. Landläufig wird behauptet, daß diese Hunde seit mehr als 8000 Jahre mit dem Menschen zusammenleben sollen. Dafür gibt es keine gesicherten Beweise. Annehmbar ist eine Zeitspanne von 2 - 3000 Jahre. Nachdem der reine Shiba Anfang des 20. Jahrhunderts vom Aussterben bedroht war, fing man 1928 an, aus Hunden, die dem alten Shiba sehr glichen, die heutige Zucht wieder aufzubauen. Im Jahre 1934 wurde dann der Standard des Shibas erstellt. Der Shiba Inu ist neben dem Akita Inu einer der beliebtesten Hunde in Japan, wobei auch europäische Rassen kleiner Größe auf dem Vormarsch sind. Der Shiba Inu hat in Japan den Status "Nationales Naturdenkmal" erhalten. Der moderne Shiba Inu unterscheidet sich stark vom Shiba, der noch vor 100 Jahren in Japan typisch war. Früher war der Shiba in seinem Erscheinungsbild etwas gedrungener und kurzbeiniger. Zwei Schläge haben sich daraus entwickelt: Zum einem der erwähnte und sein hochbeiniger, kräftiger, eleganter wirkende Vertreter dieser Rasse. In USA gezüchtete Shiba Inus sind oft muskulöser und größer als die Exemplare, die vorwiegend in Japan und Europa in der Zucht verwendet werden.

Shiba Rassebeschreibung

Der Shiba-Inu ist die beliebteste Hunderass Japans. Er wird bis zu 40 cm groß und 13 kg schwer. Der Kopf ist breit mit einem deutlichem Stop. Kleine, weit auseinanderstehende, dreieckige Stehohren runden das Bild ab, ebenso wie der gerade, mäßig dicke Fang. Der ganze Hund wirkt wohlproportioniert. Das Deckhaar in den Farben rot, schwarzloh, sesam, schwarz-sesam, rot-sesam ist weich und gerade mit reichlich dichter Unterwolle. Die Rute liegt dicht und eingerollt auf dem Rücken.

Die Farbe "Sesam" ist folgendermaßen definiert: Sesam : Gleichmäßige Mischung von weißen und schwarzen Haaren; Schwarz-sesam : Mehr schwarze als weiße Haare; Rot-sesam : Grundfarbe rot, Mischung mit schwarzen Haaren.

Alle angeführten Farben müssen Urajiro aufweisen. Urajiro ist das weißliche Haar seitlich am Fang und an den Backen, unter dem Fang, an der Kehle, an der Brust und am Bauch, an der Unterseite der Rute und an der Innenseite der Gliedmaßen.
Der Shiba zeichnet sich im Allgemeinen durch ein hohes Maß an Intelligenz aus, oft begleitet von starker Eigensinnigkeit. Unter üblichen Bedingungen sozialisierte Tiere wirken recht selbstbewusst und kühn und brauchen daher einen erfahrenen Hundehalter, der geduldig aber bestimmend auf das Tier einwirkt. Mit Grundwissen allein ist ein Shiba Inu nicht zu erziehen.

Wesensmerkmale der Hunderasse Shiba

Der Shiba

  • ist ein Familienhund
  • ist für die Wohnung geeignet
  • braucht mittlere Fellpflege
  • braucht Auslauf
  • ist ein guter Wachhund

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