Australian Shepherd

Aussie
Hunderasse Australian Shepherd
Hunderasse Australian Shepherd - Aussie
  • Ursprungsland: USA/Australien
  • Größe: 46 - 58 cm Widerristhöhe (Mittelgroße Hunderasse)
  • Gewicht: 16 - 32 kg
  • Alter 12 - 13 Jahre
  • Fell: rot, leber-farben, blau-marmoriert, schwarz
  • Verwendung heute: Begleit- und Schäferhund
  • früher: Schäferhund
  • FCI-Standard: 342
  • FCI-Gruppe: 1 - Hütehunde und Treibhunde
  • FCI-Sektion: 1

Australian Shepherd Rassengeschichte

Der züchterische Ursprung der Hunderasse Australien Shepherd liegt in Nord-Amerika, da sich dort Exemplare vieler verschiedener europäischer Hütehund-Rassen der Einwanderer, insbesondere die Hunde baskischer Schäfer mit anderen europäischen und australischen Hunden kreuzten.

Gleichzeitig wurden von Europa aus Merino-Schafe erst nach Australien exportiert und später in Amerika eingeführt, die dort den Namen „Australian Sheep“ erhielten. Nach den Schafen, die sie hüteten, wurden die „little blue dogs“ benannt und bekamen ihren irreführenden Namen „Australian Shepherd“.

Ein Zuchtbuch für den Australian Shepherd wurde erst Anfang der 1970er Jahre von der 1966 gegründeten International Australian Shepherd Association (IASA) eröffnet. 1971 wurde von dem 1957 in Arizona gegründeten Australian Shepherd Club of America (ASCA) die offizielle Registrierung der Hunde übernommen. Die ASCA ist der Stammclub der Rasse und seit dem Zusammenschluss mit der IASA 1980 zum größten Einzelrasseclub Nordamerikas geworden. Der Rassestandart des ASCA trat 1977 in Kraft. Seit den frühen 1990er Jahren führt der American Kennel Club (AKC) ebenfalls ein Zuchtbuch für Australian Shepherds und hat auch einen eigenen Rassestandard entwickelt, der im Januar 1993 in Kraft trat.

Erst seit 1996 ist der Australian Shepherd eine von der Fédération Cynologique Internationale (FCI) anerkannte Rasse, wird aber noch als „vorläufig Angenommene Rasse“ geführt. In Europa findet man Australian Shepherds erst seit den 1970er Jahren, seitdem aber immer öfter, so dass Kenner der Rasse und verantwortungsvolle Züchter mittlerweile die Überzüchtung „ihrer“ Rasse befürchten müssen.

Australian Shepherd Rassebeschreibung

Da der Australian Shepherd für die harte Hütearbeit gezüchtet wurde, gehören diese Hunde nur in die Hände von aktiven sportlichen Besitzern, die die Hunde beschäftigen und auslasten können. Eine reine körperliche Beschäftigung wie Spazierengehen, Fahrradfahren reichen da nicht aus, um einen Australian Shepherd zu fordern.

Damit es den Hunden nicht langweilig wird, sind anspruchsvolle Aktivitäten beim Hundesport genau das Richtige, z.B. Agility. So schneiden diese Hunde auch gut bei Gehorsams- oder Geschicklichkeitsübungen ab. Durch ihre Wachsamkeit und den gut entwickelten Schutzinstinkt bilden Behörden und Rettungsdienste sie zum Verfolgen von Fährten und zum Aufspüren von Drogen aus.

Jedoch ist der Australian Shepherd kein klassischer "Wachhund" oder gar "Schutzhund", da diese Ausbildungen oft gegen das freundliche und friedliche Wesen der meisten Australian Shepherds arbeiten. Vom Wesen ähnelt der Australian Shepherd dem Golden und Labrador Retriever.

So sind viele Rasse-Kenner davon überzeugt, dass Australian Shepherds mit "Schutzhund"- Ausbildung eine "tickende Zeitbombe" darstellen können, die Situationen mitunter völlig falsch einschätzen, und das Erlernte auch in eigentlich unkritischen oder atypischen Situationen anwenden.

Wesensmerkmale der Hunderasse Australian Shepherd

Der Australian Shepherd

  • ist ein Familienhund
  • ist für die Wohnung geeignet
  • braucht viel Fellpflege
  • ist leichtführig
  • braucht Auslauf

Legende der Wesensmerkmale

Diese Rassen könnten dich auch interessieren:

  • Zwergspitz Der Zwergspitz ist ein fröhlicher, wachsamer und wetterfester Hund, ein guter Begleithund und hervorragender Zirkushund mit langen, weichen und lockeren Haaren in den Farben weiß, schwarz, braun, orange,andersfarbig. Er ist 26 cm groß +-3 cm und bis zu 4,5 kg schwer. Bedeutung von...

  • Chinook Der Chinook ist eine sehr sseltene Rasse. Seinen Namen hat er nach dem Lieblingshund seines Züchters Walden. Der Chinook gleicht einem typischen Spitz - wie ein richtiger Schlittenhund stets arbeitswillig. Er hat ein starkes, selbstbewußtes Naturell und braucht als Welpe eine feste Hand, damit...

  • Schapendoes Die Hunderasse Schapendoes ist temperamentvoll, arbeitsfreudig, und gewohnt, selbständig zu arbeiten, was im alltäglichen Leben wie Sturheit und Eigensinn aussehen kann. Der Schapendoes eignet sich für viele Hundesportarten wie Agility, Turnierhundesport, Flyball und Dog-Dancing,...

  • Dobermann Der Dobermann gehört wie der Riesenschnauzer, Rottweiler, Hovawart, Airedale Terrier, Deutscher Schäferhund oder der Boxer zu den Gebrauchshunderassen. Auch für den Hundesport ist er sehr gut geeignet. Der elegante, oft liebevolle Dobermann ist ein klassisches Beispiel für die erfolgreichen...

Lesetipp:

Geschenke für Haustiere

In unserer heutigen Konsum-Gesellschaft kommt besonders in der Zeit zwischen Nikolaus, Krampus und Weihnachten Tierhaltern hin und wieder der Gedanke "Soll ich meinem Haustier etwas schenken?" Je nachdem welche persönliche Einstellung Tierhalter zu diesem Thema nun hegen...

Hunde sollen Krebs erschnüffeln.

Bei der Suche nach Drogen oder verschütteten Erdbeben-Opfern leisten Hunde schon lange nützliche Dienste - jetzt sollen sie auch Krebsgeschwüre erschnüffeln. Denn es gibt Hinweise, dass die Vierbeiner Krebszellen am Geruch erkennen können. Der Mediziner John Church von der Universität...