Drever

Schwedische Drachsbracke
Drever, Schwedische Drachsbracke
  • Ursprungsland: Schweden
  • Größe: 30 - 38 cm Widerristhöhe
  • Gewicht: 10 - 15 kg
  • Alter 12 - 14 Jahre
  • Fell: schwarz/weiß, dreifarbig, rehbraun/weiß
  • Verwendung heute: Begleit- und Jagdhund
  • früher: Spürhund
  • FCI-Standard: 130
  • FCI-Gruppe: 6 - Laufhunde, Schweisshunde und verwandte Rassen
  • FCI-Sektion: 1.3

Drever Rassengeschichte

Vor dem ersten Weltkrieg importierten schwedische Jäger Westfällischen Dachsbracken die sie weiterzüchteten. Später wurden Dänische Bracken zur Blutauffrischung nach Schweden geholt und mit den Westfällischen Dachsbracken verpaart. Aus dieser Kreuzung entstand der Drever. Der Drever gilt als eigenständige Rasse, unterscheidet sich von der Westfällischen Dachsbracke aber kaum.

Drever Rassebeschreibung

"Drev" heißt zu deutsch "jagen", damit ist klar, das es sich beim Drever um einen reinen Jagdhund handelt. Der Drever ist außerhalb Schwedens selten, doch in seiner Heimat ist der Drever zum beliebtesten Helfer der schwedischen Jäger geworden. Im Wesen entspricht der Drever anderen Dachsbracken und Dachshunden; zu kritisieren wäre allerdings ihr Übereifer. Der energische und zähe Hund möchte oft noch seine Arbeit fortsetzen, nachdem sein zweibeiniger Gefährte seinen Jagdbetrieb bereits gestillt hat. Der Drever hat ein erstklassiges Witterungsvermögen und ist ein zuverlässiger Spürhund. Wegen seiner kurzen Beine ist er langsamer als andere Laufhunde; deshalb eignet er sich ideal dazu, das Wild dem Jäger vor die Flinte zu treiben. In Schweden wird der Drever sogar vom Königshaus gezüchtet.

Wesensmerkmale der Hunderasse Drever

Der Drever

  • ist ein Familienhund
  • braucht wenig Fellpflege
  • ist leichtführig
  • braucht Auslauf
  • ist ein guter Wachhund

Diese Rassen könnten dich auch interessieren:

  • Sabueso Espanol Der Sabueso Espanol besitzt einen hervorragenden Geruchsinn, eine gute Stimme und eine gute Wesensart. Er ist ein Jagdhund der wenig bekannt ist, jedoch von denen die ihn zur Jagd verwenden sehr geschätzt wird. Eien besonders gute Beziehung zum Menschen oder eine Eignung als Wachhund wurde von...

  • Briquet Griffon Vendéen Obwohl der Briquet Griffon Vendéen ein ausgezeichneter Jäger ist wurde er von dem Basset griffon, seinem kleineren Bruder fast völlig verdrängt. Die Hasenjäger wollten einfach einen Hund der weniger schnell war als der Briquet Griffon Vendéen. Seine jagdlichen Eigenschaften machten ihn dann...

  • Bouvier des Flandres Ursprünglich wurde der Bouvier des Flandres als Treibhund für Vieh und Pferde gebraucht. Außerdem wurde er als „Treidelhund“ eingesetzt, das heißt, er zog vom Ufer aus, auf dem sogenannten Treidelpfad, Kähne auf den Kanälen. Heute dient er als Familienhund, aber auch Hofhund,...

  • Anglo-Francais de Petite Vénerie Frei übersetzt heißt Anglo-Français de petite vénerie: „... für die kleine Jagd“. Er ist ein typisch französischer Jagdhund, ein Laufhund für die Niederwildjagd, in dem auch englisches Blut fließt. Die Widerristhöhe beträgt 48-56 cm, plus minus 2 cm. Das Haar ist jagdhundtypisch...

Lesetipp im Hundemagazin:

Hunde gewinnen Supertalent RTL Show

Hunde sind bei der Supertalent Show im RTL regelmäßig Gäste und liegen oft mit ihren Vorführungen in der Gunst der Zuseher. Am 16. Dezember 2017 wurde die zehnjährige Alexa Lauenburger, Hundetrainerin aus Gokels, mit ihrem Rudel aus acht Mischlingshunden im...

ÖKV: Gesetz muss Hunde schützen - nicht Mops & Co verbieten 

Als "nicht zu Ende gedacht" bezeichnet der Österreichische Kynologenverband (ÖKV) - Dachverband von über 100 österreichischen Hundevereinen - die Forderungen der Landesstelle Wien der Österreichischen Tierärztekammer und der Tierschutzombudsstelle Wien zu einer...